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Kommen Jogis Retter aus dem Revier?
FUSSBALL. Eine Woche lang hatten die Experten nun Hochkonjunktur – seit dem vergangenen Sonntag redet sich Fußball-Deutschland von Mario Basler bis Waldemar Hartmann in Rage.
Sie alle haben es schon immer gewusst: Das konnte ja so bei der Weltmeisterschaft 2018 in Russland nicht gut gehen. Mit diesem Kader, mit diesem Trainer, mit dieser Einstellung, mit dieser Aufstellung. Und überhaupt: Dieser ganze DFB...
Innerhalb von 90 in der Tat Furcht einflößenden Minuten gegen Mexiko schrumpfte Bundestrainer Joachim Löw, 2014 immerhin Weltmeister, von der Legende in spe oder vom „Bundestrainer-Präsidenten“ (Der Spiegel) zu so etwas wie dem Trottel der Nation. Argumente dagegen hatte er kaum: Denn bei der 0:1-Auftaktniederlage bei der WM 2018 ließen sich „Jogis Jungs“ in einer Art und Weise von auch gedanklich meist einen Schritt schnelleren Mexikanern derart überrumpeln, dass Titelverteidiger Deutschland nun bereits das Aus in der Vorrunde droht – das wäre natürlich eine Blamage allerersten Ranges.
Doch so weit ist es ja noch (lange) nicht: Besteht die deutsche Elf am heutigen Samstag (20 Uhr, live in der ARD) in Sotschi den „Elch-Test“ gegen Schweden, steigen die Aktien auf das Erreichen des Achtelfinales natürlich schlagartig. Aber es muss sich, das weiß auch Joachim Löw, einiges ändern.
Aber was? Krempelt Löw die Mannschaft zu sehr um, wäre das noch lange keine Sieg-Garantie und man würde ihm möglicherweise zu großen Aktionismus vorwerfen. Lässt er die Elf von Mexiko nochmal ran, würde man ihm wohl (zurecht) unterstellen, seine Treue zur Start-Elf wäre dann doch ein wenig übertrieben...
Wahrscheinlich also, dass Löw es mit kleineren Korrekturen versucht – und dass Jogis „Retter“ aus dem Revier kommen. Denn vor allem Marco Reus hat nach seiner Einwechslung im Mexiko-Spiel alleine für mehr Betrieb gesorgt als seine Kollegen vorher. Reus fiel zwar (unbewusst) Löw ein wenig in den Rücken, als er nach dem Spiel verriet, dass der Einsatz des lange verletzten Dortmunders eigentlich nur für die wichtigen Spiele geplant gewesen sei (und attestierte damit eine Unterschätzung Mexikos), aber Löw wird es sich nicht leisten können, gegen Schweden auf die offensiven Impulse von Reus zu verzichten – und dass das nun ein wichtiges Spiel ist, zweifelt niemand an.
Auch der Noch-Schalker Leon Goretzka, ab 1. Juli offiziell Spieler des FC Bayern München, wird für die Start-Elf gehandelt – in Sachen Dynamik und Tempo jedenfalls kann Goretzka gar nicht weniger anbieten als z. B. Sami Khedira gegen Mexiko...
Goretzka verkörpert dabei so etwas wie den schwierigen Spagat, den Joachim Löw zu bewältigen hat: Vertrauen in die Weltmeister von 2014 oder in die „jungen Wilden“, die mit Deutschland 2016 den Confed-Cup gewannen?
Heute am späten Abend sind wir alle schlauer. Bis auf die Experten natürlich. Die haben, wenn man sie hinterfragt, alles schon vorher gewusst.../ Foto: NBM


Königsklasse gucken wird teurer
EUROPAPOKAL. Mit Schalke 04 und Borussia Dortmund spielen gleich zwei Vereine aus dem Ruhrgebiet in der kommenden Saison in der Champions League. Spieler, Verantwortliche und Fans müssen sich auf einige Neuerungen einstellen. Hier ein Überblick.
Fernsehen: Königsklasse gucken wird teurer. Das ZDF darf in der kommenden Saison keine Spiele der Champions League mehr übertragen. Aufgrund des neuen Medienvertrags der UEFA für den deutschen Markt gibt es keine Spiele im frei empfangbaren Fernsehen mehr. In der kommenden Spielzeit übertragen der Pay-TV-Sender Sky und der ebenfalls zahlungspflichtige Streamingdienst DAZN. Nur wenn sich ein deutscher Verein für das Endspiel qualifiziert, gibt es eine Übertragung im frei empfangbaren Fernsehen.
Kader: In Zukunft darf ab der K.o.-Phase der Champions League ein viertes Mal gewechselt werden. Diese Regelung greift aber erst in einer möglichen Verlängerung. Für das Finale dürfen zukünftig 23 Spieler (bisher 18 Spieler) auf dem Spielerbogen stehen. Zusätzlich dürfen Klubs nach der Gruppenphase der Champions League drei neue Spieler ohne Einschränkungen nachmelden.
Anstoßzeiten: Die Begegnungen werden zukünftig dienstags und mittwochs um 18.55 Uhr und 21 Uhr angepfiffen. Bislang begannen die Spiele fast alle um 20.45 Uhr.
Prämien: Sowohl die Vereine als auch die Ligen werden ab der kommenden Saison mehr Geld einnehmen. Das neue Verteilungssystem wird auf vier Säulen aufgeteilt: Antrittsprämie, Leistungszahlungen, individueller Klub-Koeffizient und Marktanteil. Schalkes Finanzvorstand Peter Peters rechnet mit Mehreinnahmen für Schalke von rund 50 Millionen Euro.
Termine: Die Auslosung findet am 30. August statt. Der erste Spieltag ist für den 18./19. September angesetzt. Das Endspiel wird am 1. Juni 2019 im Stadion von Atlético Madrid ausgetragen. / Foto: NBM