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Die junge Klassik-Elite
MARL. Für viele große Musikerinnen und Musiker wie Sabine Meyer, Anne Sophie Mutter und Gerhard Oppitz war das Marler Debüt eine erste Etappe auf dem Weg zu weltweitem Ruhm. Auch die jungen Künstler, die am Samstag, den 27. Oktober, ihr Debüt in Marl geben, haben eine viel versprechende musikalische Zukunft.
Das Marler Debüt bietet Preisträgern des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“ seit über 50 Jahren ein Podium, um wichtige Konzerterfahrungen zu sammeln. Die Besten unter den ersten Preisträgern 2018 präsentieren beim Kammerkonzert ein abwechslungsreiches Programm mit Werken der Renaissance, des Barocks, der Klassik, der Romantik und der klassischen Moderne.
Bruce Wadsworth, der 1996 die künstlerische Leitung des „Marler Debüts“ übernahm und die Konzertreihe zu einer der ersten Adressen für musikalische Nachwuchsförderung gemacht hat, hatte beim Bundeswettbewerb in Lübeck einmal mehr die „Wahl der Qual“, um die Besten unter den vielen hundert hochbegabten Preisträgern ausfindig zu machen. Die Wahl fiel auf das Zither-Duo Sarah Luisa und Tabea Marie Wurmer, das Perkussion-Duo Florian Nabyl Köhn/Carlotta Luise Oltmanns sowie auf das Klavierduo Tabea Antonia/Daniel Vincent Streicher.
Die Zwillinge Sarah Luisa und Tabea Marie Wurmer beeindruckten als Duo „ZitherTwins“ beim Wettbewerb „mit ihrer frischen Ausstrahlung“, so Wadsworth.
„Ihr Spiel auf der in Konzerten selten zu hörenden Zither strahlt große Frische und Natürlichkeit aus, sowie sichtbare Freude an der Musik und an ihrem Instrument aus“. Beim Marler Debüt demonstrieren sie als Solistinnen und als Duo das enorme Potenzial der Zither und spannen den musikalischen Bogen von der Renaissance bis zur Gegenwart.
Einen nachhaltigen Eindruck hinterließ auch das Perkussion-Duo Florian Nabyl Köhn und Carlotta Luise Oltmanns. Beide schätzen am Schlagzeug die Fülle an Instrumenten, Klängen und Ausdrucksmöglichkeiten und spielen mit großer Musikalität, Intensität und Poesie. Wadsworth: „In ihrem Zusammenspiel verbinden sich rhythmische Geschmeidigkeit und lyrisches Feingefühl zu einem harmonischen Ganzen“. Beim Kammerkonzert spielt das Duo ein mitreißendes Programm, das mit Piazzollas argentinischen Tangos beginnt und mit Moores Cohesion endet. Dabei zeigt das Percussion-Duo, welche rhythmische Vielfalt in den Händen und Füßen von zwei Schlagzeugern schlummert.
Den Schlusspunkt setzen die Geschwister Tabea Antonia und Daniel Vincent Streicher. Das Klavierduo beeindruckte den künstlerischen Leiter des Marler Debüts „mit energiegeladenem und hochexpressivem Spiel“. Man merke den beiden Geschwistern an, „dass sie gerne zusammen musizieren und einander vorbildlich ergänzen“. Beim Marler Debüt präsentiert das Duo an zwei Klavieren eine rasante Folge von Stücken zu vier Händen von Mozart, Ravel und Saint-Saëns und endet mit Lecuonas Malaguena.
Das Marler Debüt wird unterstützt von der Sparkasse Vest RE und der Kluth-Stiftung. Karten für das Kammerkonzert am Samstag, 27. Oktober, um 19 Uhr im Theater Marl sind zum Preis von 12 Euro (ermäßigt 6 Euro) im Stadtinformationsbüro i-Punkt im Einkaufszentrum Marler Stern erhältlich (montags bis freitags von 9.30 bis 18 Uhr, samstags bis 13 Uhr, ( 02365/994310). / Foto: ELISABETH PFAHLER-SCHARF


Engelsgesänge zum Advent
MARL. Im Zentrum des vom „Freundeskreis für Musik und Kunst e.V.“ in Kooperation mit der Volksbank Marl-Recklinghausen veranstalteten Adventskonzerts im KuZ Erlöserkirche stehen am Sonntag, den 25. November 2018, ab 16 Uhr „Engelsgesänge“ – Werke für Harfe, Flöte und Orchester.
Diese werden dargeboten von den Solisten Bettina Linck (Harfe) und Christian Strube (Flöte) sowie der Sinfonietta Hungarica unter der Leitung ihre Gründers und Dirigenten Nissim Frank.
Das abwechslungsreiche klassisch-barocke Programm wartet mit Bekanntem, wie dem „Ave Maria“ von J.S. Bach/Gounod in einer speziellen Version für Flöte, Harfe und Streicher und J.S. Bachs „Air“ aus der 3. Orchestersuite D-Dur BWV 1068, als auch Raritäten wie G. Ph. Telemanns Konzert für Flöte, Orchester und B.C. G-Dur TWV 51: G2 und Joseph Haydns 4. Sinfonie D-Dur Hob. I: 4 auf. Abgerundet wird der Nachmittag von dem Standardwerk für diese Besetzung – W.A. Mozarts einmaligem Konzert für Flöte, Harfe und Orchester C-Dur KV 299. 
Der Kartenvorverkauf für dieses „himmlische“ Adventskonzert beginnt am Montag, Karten sind dann zu Preisen von 15/ermäßigt 10 Euro (nur für Schüler und Studenten) bei der Volksbank Marl-Recklinghausen in den Beratungszentren Marl (Victoriastr. 1-5-) und Recklinghausen (Kurfürstenwall 7) sowie in den Filialen Marler Stern und Alt-Marl erhältlich.
An der Abendkasse wird ein Zuschlag von 4 Euro pro Karte erhoben. / Foto: Freundeskreis für Musik und Kunst


Die goldene Ära des deutschen Schlagers
VERANSTALTUNG. „Kann denn Schlager Sünde sein?“, fragen Lady Sunshine & Mister Moon alias Elisabeth Heller und Oliver Timpe mit ihrem aktuellen Programm. Am 7. November gastiert das Duo im Recklinghäuser Ruhrfestspielhaus, wo es in den Fußstapfen von Größen wie Peter Alexander oder Marlene Dietrich wandelt und den Beweis antreten will, dass die Musik der 1920er- bis 1960er-Jahre unsterblich ist.
Mit ihren Neuinterpretationen alter Schlager entführen Lady Sunshine & Mister Moon ihr Publikum nicht nur in die goldene Ära deutschsprachiger Musik, sondern transportieren ein verloren geglaubtes Lebensgefühl in das neue Jahrtausend. Dabei bringen die zwei Entertainer gemeinsam mit der „Guten Morgen Combo“ unvergessene Ohrwürmer wie „Bel Ami“ und „Lili Marleen“ sowie unsterbliche Gassenhauer wie „Capri Fischer“, „Oh Donna Clara“ oder „Auf der Reeperbahn“ zu Gehör.
Mit ihrem Konzertprogramm „Kann denn Schlager Sünde sein?“ sind Lady Sunshine & Mister Moon am Mittwoch, 7. November, im Ruhrfestspielhaus Recklinghausen zu erleben. Beginn ist um 20 Uhr. Karten gibt es ab 19,50 Euro unter www.imVorverkauf.de sowie unter ( (0209) 14 77 999.
Weitere Informationen unter www.ladysunshine-mistermoon.net. / Foto: Alexander Bernold


Eine Stadt macht das Licht an
VERANSTALTUNG. Wenn die Tage kürzer werden, macht Recklinghausen traditionell das Licht an: „Recklinghausen leuchtet“ wieder. Vom 19. Oktober bis 4. November werden bei der 13. Auflage der Lichterwochen fast 80 Gebäude und Plätze in der Altstadt in buntes Licht gehüllt – so viele wie noch nie zuvor. Dazu gibt es ein Rahmenprogramm mit Stadtführungen, Musik und einem Abschlussfeuerwerk.
Alljährlich über 200.000 Besucher hat „Recklinghausen leuchtet“ in den vergangenen Jahren angelockt. „Es ist zu einer echten Marke für die Stadt geworden“, so Recklinghausens Bürgermeister Christoph Tesche. Die Stadt setzt nach dem Ausstieg der Firma Werning bei der Organisation und Durchführung auf einen neuen Partner. Regie führt in diesem Jahr erstmals die Agentur Arena Recklinghausen GmbH. „Natürlich setzen wir weiterhin auf bewährte Bausteine, drehen im ersten Jahr aber durchaus an kleinen Stellschrauben“, so Arena-Mitinhaber Marius Ebel.
Neben Privathäusern werden bei den diesjährigen Lichterwochen auch Kirchen und städtische Gebäude in Szene gesetzt. Allen voran das Recklinghäuser Rathaus, das an den Wochenenden wieder zur Kulisse für bewegte Bilder wird. Dabei wird – kurz vor der Schließung der letzten deutschen Steinkohlezechen – die Recklinghäuser Bergbauhistorie illustriert. Anhand der Geschichte einer Bergarbeiterfamilie erleben die Zuschauer Aufstieg und Niedergang, Erfolge sowie Unglücke der heimischen Bergbaugeschichte. Ihre Premiere feiert die Rathaus-Show am kommenden Freitag, 19. Oktober, nachdem Christoph Tesche um 19 Uhr die Lichterwochen offiziell eröffnet hat.
Wer die erleuchtete Altstadt nicht auf eigene Faust erkunden möchte, kann sich einer Führung der Gilde der Stadtführer anschließen. Diese sind kostenlos und werden täglich außer am 3. November angeboten.
Montags bis donnerstags können Interessierte um 18.30 und 19.30 Uhr an den Führungen teilnehmen. Freitags, samstags und sonntags sowie am 1. November finden sie um 18.30, 19.30 und 20.30 Uhr statt. Zusätzlich stehen am 30. Oktober drei Spezialführungen auf dem Programm: Ab 18 Uhr gibt es jeweils eine Führung für Blinde, Gehbehinderte und geistig behinderte Menschen. Bei den Rundgängen wird neben der Historie der einzelnen Gebäude und der Stadtgeschichte auch der Abschied vom Bergbau thematisiert. Los geht es jeweils am Innogy-Infozelt auf dem Rathausplatz, wo täglich ab 17 Uhr auch Anmeldungen zu den Führungen möglich sind.
Doch nicht nur etwas für die Augen, sondern auch für die Ohren hält „Recklinghausen leuchtet“ parat: Am 27. Oktober tritt passend zum Thema der Rathaus-Show der Ruhrkohle-Chor auf dem Rathausplatz auf. Am 3. November steht dann an gleicher Stelle ein Künstlern an den Plattentellern, der laut Bürgermeister Christoph Tesche „schon fast zum Inventar des Lichterspektakels gehört“: Moguai alias André Tegeler gibt auch in diesem Jahr ein kostenloses Konzert vor dem Sitz der Stadtverwaltung. „Ich freue mich schon auf das Event“, erklärt der international erfolgreiche DJ. „Vor allem gefällt mir, dass sich tatsächlich Menschen aller Altersgruppen vor dem Rathaus versammeln.“
Passend zur Musik wird eine Lichtshow auf die Rathausfassade projiziert. In das Rahmenprogramm bringen sich außerdem auch wieder Eltern, Schüler und Lehrer des Gymnasium Petrinum ein. In der Gymnasialkirche präsentieren sie Kunst- und Musikbeiträgen. Zudem ist im Gotteshaus an der Heilig-Geist-Straße eine neue Ausstellung über den Pädagogen, Philologen und Publizisten Heinrich Bone zu sehen.
Seinen Abschluss findet „Recklinghausen leuchtet“ am 4. November. Um 20.30 Uhr lässt dann ein Abschlussfeuerwerk den Himmel über dem Rathaus erstrahlen.
INFO: Für Orientierung bei „Recklinghausen leuchtet“ sorgt das Team des Portals „RegioFreizeit“ beim Kreis Recklinghausen. Unter www.regiofreizeit.de ist ein interaktiver Plan der Altstadt zu finden, auf dem alle in Szene gesetzten Objekte verzeichnet sind. „Der Nutzer kann die illuminierten Gebäude oder Plätze anklicken, um ein Fenster mit den wesentlichen Informationen zum Objekt zu öffnen“, erläuterte Anja Sigesmund vom Freitzeitportal des Kreises. Ferner enthält das Portal einen Routenvorschlag zu allen teilnehmenden Standorten, Gastronomie-Tipps und verschiedene Parkmöglichkeiten./ Fotos: NBM


„Police“ gibt Startschuss
HERTEN. Es ist nicht Sting persönlich, der die neue Runde der Musikreihe „Klangraum Glashaus“ einläutet. Doch zum Startschuss am Samstag, 27. Oktober, erweckt die Bochumer Band „Stingray“ die Hits von „The Police“ zu neuem Leben. Beginn ist um 20 Uhr im Glashaus Herten. Tickets für 16 Euro sind ab sofort im Vorverkauf erhältlich (Abendkasse: 18 Euro). Bis März 2019 sind insgesamt sechs Konzerte geplant. Auch dieses Mal sind Musiker aus den verschiedensten Genres dabei. Weitere Informationen erhalten Interessierte im Internet unter www.herten.de de oder bei Bettina Hahn vom Kulturbüro unter ( (0 23 66) 30 31 79.
Die weiteren Veranstaltungen im Überblick:
> Die „Djamel & The Early Bird DJ Gang“ verbindet am Freitag, 9. November, moderne DJ-Sounds mit Vinyl- und Livemusik.
> Kurz vor Heiligabend, am Freitag, 14. Dezember, betreten die „Zucchini Sistaz“ die Bühne im Glashaus und zeigen ihr spezielles Weihnachts-Programm.
> Im neuen Jahr kommen „Dire Strings“ nach Herten. Die Band spielt am Samstag, 19. Januar 2019, die großen Hits von „Dire Straits“ und ihrem Leadsänger Mark Knopfler.
> Nach der erfolgreichen Premiere im Rahmen der letzten Saison von „Klangraum Glashaus“ treten am Freitag, 8. Februar 2019, die Gewinner des „Young Scots Trad Awards“ auf und zeigen eigene Interpretationen der traditionellen schottischen Musik.
> Den Abschluss der Konzertreihe bildet am Freitag, 22. März, Pe Werner mit einem Best-of ihrer humorvollen Songs und Texte.
Karten gibt es im Vorverkauf im Glashaus, Hermannstraße 16, ( (0 23 66) 30 32 32, im RVR-Besucherzentrum Hoheward, Werner-Heisenberg-Straße 14, ( (0 23 66) 18 11 60, sowie unter www.proticket.de. / Foto: Robert Freise


Kinderklassiker auf Kufen
VERANSTALTUNG. „Alice im Wunderland“ ist weltbekannt. Erstmals 1865 erschienen, wurde das Kinderbuch des britischen Schriftstellers Lewis Carroll in über 170 Sprachen übersetzt, mehrfach verfilmt sowie auf die Bühne gebracht. Doch nun findet das Märchen auch seinen Weg aufs Eis. Mit Akrobatik und Tanz auf Kufen zeigt der „Russian Circus on Ice“ seine Version der Klassikers und gastiert damit am 27. Dezember im Recklinghäuser Ruhrfestspielhaus.
In seiner neuen Eisshow, einer Verschmelzung aus Eistanz und Zirkusartistik auf Kufen, nimmt der „Russian Circus on Ice“ das Publikum mit auf eine zauberhafte Reise in eine magische Märchenwelt: Es ist ein ruhiger Winterabend. Vor dem Fenster tobt ein Schneegestöber und drinnen wärmt das gemütliche Kaminfeuer. Während Alice so dasitzt, philosophiert sie, wie die Welt wohl hinter den Spiegeln aussehen würde. Kurzerhand klettert sie auf den Kaminsims und tritt in eine wundersame Parallelwelt ein, in der sie auf die absonderlichsten Geschöpfe trifft… Seit über 50 Jahren begeistert der „Russian Circus on Ice“, der weltweit erste Eiszirkus, sein Publikum mit Artistik auf Kufen, mit Akrobatik, Jongleuren, Hochseilkünstlern, Eiskunstläufern und Clowns in einer glitzernden Eis-Arena. Auch die neue Produktion „Alice im Wunderland“ besticht durch technische Präzision und fantasievolle Choreografien gepaart mit über 300 prachtvollen Kostümen, mitreißender Musik und Akrobatik. / Foto: Am 27. Dezember gastiert der „Russian Circus on Ice“ im Ruhrfestspielhaus Recklinghausen. Die Vorstellung beginnt um 19 Uhr. Karten gibt es ab 39,90 Euro unter www.imVorverkauf.de sowie unter ( (0209) 14 77 999. / Foto: agenda production International GmbH


Von Musik bis Märchen
HERTEN. Schauspieler, Puppen, Figuren und Objekte erwecken ab Oktober wieder spannende Geschichten zum Leben. Das Kulturbüro und die Kinder- und Jugendbibliothek bieten in der neuen Spielzeit der Kindertheaterreihe „Kithea“ mindestens einmal im Monat einen Theaternachmittag für Kinder und Eltern an. Ein Überblick:
> Los geht es an diesem Sonntag um 15 Uhr mit einem Mitmachkonzert im Glashaus. „Suppi Huhn und die Kinderkönige“ machen Musik für Kinder und Familien. Der Musikproduzent Suppi Huhn hat bereits an mehr als 100 CD-Produktionen mitgewirkt.
> Der Schauspieler Achim Sonntag möchte am 18. November um 15 Uhr eine Geschichte vorlesen, als die Hexe aus dem ersten Bild verschwindet. Das Stück „Für Hund und Katz ist auch noch Platz“ in der Freizeit- und Begegnungsstätte Westerholt (FBW) ist für Kinder ab drei Jahren geeignet.
> In dem Stück ,,Weihnachten auf dem Leuchtturm“ vom Theater Töfte wird ein gemütliches Weihnachtsfest von der Landung eines Raumschiffs gestört. Tanz, Schauspiel und Musik wird Kindern ab vier Jahren am 9. Dezember um 16 Uhr im Glashaus geboten. Für das Stück hält die Volksbank Ruhr Mitte ab Anfang November Freikarten für die Kinder ihrer Kunden bereit.
> Das Seifenblasen-Figurentheater ist am 20. Januar 2019 um 15 Uhr in der FBW zu Gast. „Der Freche Ziegenfritz“ ist für Kinder im Alter von drei bis elf Jahren geeignet.
> Beim diesjährigen Kindermusikspektakel „Best of Adesa“ am 17. Februar 2019 zeigt das deutsch-ghanaische Ensemble ein Programm mit Tanz, Akrobatik, Clownerie, Geschichten und Märchen um 15 Uhr im Glashaus.
> Am 15. März 2019 präsentiert das Glashaus um 18 Uhr ,,Die Nacht der Kinder- und Jugendbibliotheken“ mit dem Buchtheater ,,Wunschbuch“. Zuschauer im Alter von 4 bis 14 Jahren müssen ihre Lieblingsbücher mitbringen.
> Am 17. März 2019 kann nur das Publikum um 15 Uhr gemeinsam mit dem dummen August im Stück ,,Dornröschen hat verschlafen“ die Märchenwelt in der FBW retten.
Die Programme gibt es ab sofort in allen öffentlichen Einrichtungen sowie Kindergärten und Grundschulen. Karten sind zum Preis von vier Euro im Glashaus in der Bibliothek erhältlich. / Foto: Wolf Müller-Funke/ Kaiserberg Studios


Schlagerherbst am Stimberg
VERANSTALTUNG. Ein musikalisches Feuerwerk präsentiert das „Deutsche Musik Fernsehen“ zusammen mit dem Thomann Künstlermanagement alljährlich bei der größten Schlagertournee Deutschlands. Die große Schlager Hitparade 2018/2019 gastiert am Samstag, 27. Oktober, auch in der Stadthalle in Oer-Erkenschwick.
Von Stimmungshits bis zu Herzschmerz-Balladen - es ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei. Der beliebte Moderator und Sänger Sascha Heyna führt das Publikum wieder charmant durch die Show und hat – wie immer – hochkarätige Kollegen an seiner Seite. Diesmal begleiten ihn der Schlager-Titan Bernhard Brink, Daniela Alfinito, die Calimeros und Julia Lindholm.
Seit mehr als vier Jahrzehnten mischt Schlager-Ikone Bernhard Brink das Musikgeschäft nun schon erfolgreich auf. Über 100 Singles hat er in dieser Zeit veröffentlicht, mehr als 20 Studioalben aufgenommen und unzählige Chartplatzierungen erreicht. Er ist einer der beständigsten Künstler der deutschen Schlagerbranche und ein echter Hit-Garant.
Auch die Calimeros können auf eine über 40-jährige Karriere zurückblicken und eroberten die Herzen der Fans im gesamten deutschsprachigen Raum mit ihren Liedern über die Liebe, das Glück und das Fernweh. Das Schweizer Trio ist regelmäßig an der Spitze der Charts vertreten und wurde bereits mit jeder Menge Gold und Platin ausgezeichnet. Jung und Alt singt mit, wenn die Calimeros ihre Ohrwürmer, wie „Schiff ahoi“ oder „Aloha“ anstimmen. Trotz des riesigen Erfolgs sind Roland, Andy und Christian bodenständig und stets publikumsnah geblieben.
Romantik und tiefe Gefühle werden bei Chartstürmerin Daniela Alfinito großgeschrieben. Ihr wurde die Musik quasi in die Wiege gelegt, denn sie ist die Tochter und Nichte des erfolgreichsten Schlager-Duos Europas, den Amigos. Daniela’s Album „Sag mir wo bist du“ erreichte 2017 auf Anhieb Platz 5 der deutschen Charts und auch die gleichnamige Single tummelte sich mehrere Wochen auf den oberen Rängen.
Die erst 24-jährige Senkrechtstarterin aus Schweden, Julia Lindholm erobert seit zwei Jahren die deutsche Schlagerwelt und bringt eine gehörige Portion Schwung, Pop und Dance mit. Ihr Debüt-Album „Super Trouper“, ein deutschsprachiges ABBA-Cover schaffte es in die Bestenlisten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Aber nicht nur ABBA-Songs hat die junge Sängerin in ihrem Repertoire – sie singt auch deutsche Versionen von bekannten 90er Jahre Hits und präsentiert schwedische Evergreens in neuem Dance-Schlager-Gewand.
Auch bei dieser Tour ist der Gastgeber natürlich wieder Publikumsliebling Sascha Heyna. Unterhaltsam und gefühlvoll moderiert der Entertainer dieses unvergesslichen Events. Natürlich wird er auch als Sänger wieder mit von der Partie sein und seine eigenen Lieder präsentieren.
Die ganze facettenreiche Bandbreite des Deutschen Schlagers wird dem Zuschauer bei der großen Schlager Hitparade geboten. Der Kurier zum Sonntag verlost 2x2 Karten. Einfach eine E-Mail an verlosungen@kurier-zum-sonntag.de senden. Stichtag ist Mittwoch, 17. Oktober. Bitte den Betreff „Schlager“ angeben.
Karten gibt es bereits ab 43,90 Euro telefonisch unter der Ticket-Hotline: ( 01806-994407 und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
INFO: Samstag, 27. Oktober, Beginn ist 19.30 Uhr. / Foto. Margareta Olschewski



Ein stimmgewaltiges Quintett
KULTUR. „E lucevan le stelle“ – „Und es leuchteten die Sterne“. Nach der bekannten Opern-Arie von Giacomo Puccini haben die fünf Tenöre ihre kommende Winter-Tournee benannt, die sie auch nach Recklinghausen führt. Am 20. Januar 2019 ist das stimmgewaltige Quintett mit seiner „Die Nacht der 5 Tenöre“ im Ruhrfestspielhaus zu erleben.
Opern-Kennern sind die Namen, die hinter dem Programm stehen, wohlbekannt: Vincenzo Sanso, Luigi Frattola, Orfeo Zanetti, Daniel Damyanov und Momtchil Karaivanov stehen in renommierten Opernhäusern der Welt auf der Bühne. Seit über 15 Jahren kommen die Fünf auch regelmäßig zusammen, um das Publikum gemeinsam mit weltberühmten Melodien aus Opern wie Tosca, Aida, Rigoletto, Otello, La Traviata oder Carmen zu unterhalten.
Begleitet werden sie dabei vom renommierten Plovdiv Symphonic Orchestra unter der Leitung des Dirigenten Nayden Todorov. Das Orchester wurde im Jahr 1997 gegründet und kann mittlerweile auf über 800 Live-Auftritte allein in Europa zurückblicken.
Unterstützung erhalten Orchester und Tenöre von einer weiblichen Stimme – von Andrea Hörkens. Die europaweit gefragte Sopranistin führt moderierend durch die Gala-Veranstaltung. Gemeinsam mit den fünf Star-Tenören gestaltet Hörkens eine Klassik-Nacht, die den Besucherinnen und Besuchern lange in Erinnerung bleiben soll.
Beginn des Konzertes am 20. Januar 2019 ist um 18 Uhr. Karten gibt es ab 39,90 Euro unter www.imVorverkauf.de sowie unter ( (0209) 14 77 999. / Foto: RG Veranstaltungen


Elvis lebt weiter!
MARL. Wegen der großen Nachfrage und zugunsten des Fördervereins der Schule wird die Gruppe „L@mpenfieber“ auch in diesem Jahr am Donnerstag, 8. November 2018 (19 Uhr), in der Aula der Heinrich-Kielhorn-Schule eine weitere Aufführung des Stückes „Elvis für Fortgeschrittene“ geben.
Bernd Künnemann, mittlerweile pensionierter Lehrer der Schule, ist von Beginn an Mitglied der Theatergruppe. Er und die ganze Gruppe kennen die Anliegen des Fördervereins, vielen Schülern die Teilnahme am Schulleben durch zusätzliche finanzielle Hilfe zu ermöglichen. Auch Anschaffungen für den Freizeitbereich der Ganztagsschule stehen immer wieder auf der Liste der Wünsche an den Förderverein.
Ein besonderer Anreiz für L@mpenfieber ist auch das besondere Ambiente des extra für diese Veranstaltung hergerichteten „Mehrzweckraumes“. Die Schauspieler rücken ganz nahe an die Zuschauer heran und im Publikum entwickelt sich eine familiäre Atmosphäre.
In diesem Rahmen darf auch die beliebte „Kielhorn-Currywurst“ nicht fehlen. Die Schülerfirma bietet diese mit diversen Getränken allen Besuchern in der Pause und nach der Aufführung an.
Wenn zu diesem Zeitpunkt die Lachmuskeln noch nicht überstrapaziert sind, bietet sich bei einem gemütlichen Ausklang die Möglichkeit, untereinander und mit den Mitgliedern der Theatergruppe und des Fördervereins ins Gespräch zu kommen.
Der Eintrittspreis beträgt 10 Euro. Kartenvorverkauf oder verbindliche Reservierung: ( 02365/55166 ab 22. Oktober (N. Kasten) oder unter ( 02365-509670 (Sekretariat).


Reizvolle Routen für Radfahrer
FREIZEIT. Der Kreis habe für Radfahrer viel zu bieten, sagt Landrat Cay Süberkrüb. „Und mit den Zechenbahn-Trassen, die nach und nach zu Radwegen umgebaut werden, kommen regelmäßig neue, attraktive Routen dazu.“ Anregungen für Touren in der Region gibt es sowohl auf der Homepage des Kreises als auch in neuen Karten zu zehn ausgewählten Touren, die jetzt erhältlich sind.
Der Radtourentipp eins ist eine generalüberholte Version der beliebten Vier-Schlösser-Tour, die 2003 ihre Premiere in Herten feierte – seinerzeit mit einer geführten Tour mit 180 Teilnehmern. Die 50 Kilometer lange Route beginnt in Herten und führt über Hertener, Marler und Gelsenkirchener Stadtgebiet – größtenteils abseits von Hauptverkehrsstraßen. Besondere Eckpunkte der Radtour sind die vier Wasserschlösser Schloss Herten, Haus Lüttinghof, Schloss Westerholt und Schloss Berge. Lydia Schäfers ist Radkoordinatorin der Stadt Herten und hat die Route ausgearbeitet: „Besonders reizvoll sind die unterschiedlichen Landschaften und Siedlungen, durch die man fährt.“ Die Karten mit dem Radtourentipp eins können im Kreishaus an der Info im Erdgeschoss sowie an verschiedenen Stellen in Herten kostenlos abgeholt werden. Radfahrer, die digital unterwegs sind, finden den GPX-Track zum Download auf der Homepage des Kreises bei den Radtouren über 50 Kilometer.
Die Vier-Schlösser-Tour ist auch in der im vergangenen Jahr neu erschienenen Radwanderkarte des Kreises zu finden. Auf der Karte mit dem Titel „Die schönsten Radtouren im Kreis Recklinghausen“ sind auch die neun weiteren Rundkurse abgebildet. Die Karte ist auf wetterfestem, reißfestem Papier gedruckt und geht weit über die Kreisgrenze hinaus. Es ist zurzeit die einzige Karte, in der bereits der Radschnellweg 1 (RS1) dargestellt wird – teils bereits fertiggestellt, teils als mögliche Planungstrasse. Durch den weit in den Süden reichenden Blattschnitt sind auch Touren z. B. zur Zeche Zollverein planbar. Diese Karte ist im Buchhandel für 7,95 Euro erhältlich. / Foto: Kreis RE