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Unmögliches Konzert
HERTEN. Ein tanzender Notenständer und ein fliegendes Piano – Gegenstände erwachen zum Leben, wenn „Tenor Stenzel & Mister Kivits“ ihr unmögliches Konzert („The Impossible Concert“) geben. In Herten gastiert das Duo am Donnerstag, 3. Mai, um 20.07 Uhr im Glashaus. Dabei interpretieren die Musiker in ihrer Comedy-Show Klassik, Jazz, Pop und Folklore und beweisen, dass ihr Ideenreichtum unerschöpflich ist.
Wenn Tiny van den Eijnden und Wilbert Kivits die Bühne betreten wird schnell klar, dass die Herren mehr als nur klassische Musik und beliebte Opernarien vortragen wollen. Aus leichten Verwirrungen und Unstimmigkeiten wachsen humoristische Höhepunkte mit dem stürzenden Piano oder einem scheinbar unmöglichen Duett mit Caruso. Kein klassisches Thema ist vor ihren Improvisationen sicher. Sie nehmen die Welt der Oper auf die Schippe und verblüffen mit außergewöhnlichen Musikinstrumenten. „Sie schaffen es, wie kein anderer, klassische Musik und Humor miteinander zu verbinden. Dabei kommt eine total verrückte und furiose Show mit ganz viel Akrobatik, Musik und Komik heraus,“ sagt Bettina Hahn vom Kulturbüro. Weitere Infos unter www.stenzelkivits.nl.
Karten gibt es für 16 Euro im Vorverkauf im Glashaus, Hermannstraße 16, ( (0 23 66) 30 32 32, im RVR-Besucherzentrum Hoheward, Werner-Heisenberg-Straße 14, ( (0 23 66) 18 11 60 sowie unter www.proticket.de. An der Abendkasse kostet der Eintritt 18 Euro. / Foto: Stadt Herten


„PIANO!“
MARL. Der Freundeskreis für Musik und Kunst lädt am Sonntag, den 22. April 2018, um 16 Uhr im Rahmen seiner Konzertreihe „PIANO!“ zu einem Klavierabend mit der jungen und prämierten Pianistin Galina Gusachenko in das Kulturzentrum Erlöserkirche ein.
Die Veranstalter wollen im Rahmen dieser Reihe in der ehemaligen Kirche in Marl-Brassert herausragende Pianistinnen und Pianisten aus aller Welt präsentieren und freuen sich, in Zusammenarbeit mit der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung wieder ein solches Talent ausfindig gemacht zu haben.
Galina Gusachenko hat für die Erlöserkirche ein farbenfrohes und ausgesprochen virtuoses Programm zusammengestellt: J.S. Bach – Partita BWV 825, Frédéric Chopin – Ballade Nr. 1 op. 23 sowie zwei Mazurken op. 17/4 & op. 24/2, Claude Debussy – Estampes und Modest Mussorgski – Bilder einer Ausstellung.
Die 1992 in der Ukraine geborene Pianistin besuchte bereits mit fünf Jahren die Kindermusikschule ihrer Heimatstadt Slawyansk.
Von 2001 bis 2005 besuchte sie die Klasse von Prof. Gelfgat an der Musikschule in Kharkow. Danach studierte sie bis 2011 in Moskau an der Spezialschule für Musik des „Staatlichen Moskauer Konservatorium P. I. Tschaikowskij“ bei Prof. Ryabov und Prof. Voskresenskij. Ab 2011 machte sie ihren Bachelor in der Klasse von Prof. Evgenij Koroliov an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und wechselte 2016 zum Masterstudium an die Hochschule für Musik und Tanz Köln zu Prof. Martinez-Mehner.
Galina Gusachenko gewann vielfach Preise bei internationalen Wettbewerben und Festivals: 2010 beim „International Piano Competition Adilia Alieva“ (Frankreich), 2009 den Grand Prix beim „Art of the 21st Century“ in Kiew (Ukraine), beim „The International Piano Competition for Young Musicians“ (Niederlande). Desweiteren ist sie Preisträgerin des Steinway Förderpreises 2014, des Förderpreises der Freunde und Förderer der Anton Rubinstein Akademie e.V. 2015 und 2016 gewann sie den 1. Preis „Elise Mayer“ in Hamburg. Galina Gusachenko konzertierte mit Orchestern und spielte zahlreiche Rezitale in Deutschland, Russland, der Ukraine, Spanien, Finnland, Polen, Frankreich, der Schweiz und den Niederlanden. Im Hörfunk ist sie ebenfalls im Rahmen eines Auftritts bei NDR Kultur in Erscheinung getreten.
Karten gibt es zu Preisen von 15/ermäßigt 10 Euro (nur für Schüler und Studenten) im Vorverkauf in der Kunst & Koch Oase in Marl-Hüls und im Musikladen in Marl-Brassert. Desweiteren können Karten beim Freundeskreis unter ( 02365/69 68 23 reserviert werden. / Foto: freundeskreis für musik und kunst


Unvergessliche Hits „Im weißen Rössl“
MARL. Wenn der Unterhosenfabrikant Giesecke seine Tochter Ottilie an den Sohn seines Konkurrenten verheiraten will, ihm aber dabei der Anwalt Dr. Siedler auf Freiersfüßen dazwischenfunkt und sich die „Rössl“-Wirtin Josepha der Liebe ihres Oberkellners Leopold erwehren muss, bis der Kaiser einschreitet:
Ja, dann kommt das Publikum – wenn es nicht gerade lauthals mitsingt – bis zum Happy End aus dem Lachen nicht mehr heraus.
Wer mitlachen möchte, kann noch Karten für das Singspiel „Im weißen Rössl“ am Freitag, den 20. April, um 19.30 Uhr im Theater Marl erwerben. Sie sind im i-Punkt im Marler Stern in der Preisspanne von 16 bis 29 Euro erhältlich.
In der Inszenierung des Euro-Studios Landgraf spielen Antje Bornemeier (als Rössl-Wirtin), Herman Wallén (als Leopold), Frauke Becker, Marie-Audrey Schatz, Jan Reimitz, Maximilian Nowka, Jürgen Strohschein, Erwin Bruhn, Bernd Gebhardt und Claus Jürgen Frankl. Unterstützt von sieben Musikern schmettern sie unvergessliche Hits wie „Im Salzkammergut, da ka’mer gut lustig sein“, „Im ‚Weißen Rössl’ am Wolfgangsee“, „Mein Liebeslied muss ein Walzer sein“, „Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist“, „Die ganze Welt ist himmelblau“ und „Zuschau’n kann i net“. / Foto: Chris Gonz


Schrill, schräg und voller Akrobatik
CIRCUS. „Farblos“ lautet zwar der Titel des neuen Programms von Flic Flac. Doch anders als der Name vermuten lässt, geht es dabei keineswegs trist, sondern schrill und durchaus schräg zu, voller Akrobatik und Adrenalin. Eine Show mit atemberaubenden Darbietungen unter der Circus-Kuppel und auf der Bühne, verspricht der Circus, der vom 12. bis 22. April in Recklinghausen gastiert. Und die Leserinnen und Leser des Kurier zum Sonntag können live dabei sein, denn wir verlosen Karten für die Show.
Gegründet wurde Flic Flac 1989 von den Brüdern Benno und Lothar Kastein sowie deren Ehefrauen Scarlett Kaiser-Kastein und Gabi Kastein. Bevor die Brüder in ihrer Heimatstadt Bocholt den Schritt in die Selbstständigkeit wagten und am 5. Oktober 1989 in Oberhausen unter dem Titel „Nicht irgendein Circus“ die Weltpremiere stattfand, arbeiteten sie selbst als Artisten. Ihr Metier waren vor allem Hochseil und „Todesrad“ – eine Stahlkonstruktion, die sich um die eigene Achse dreht und in deren zwei Außenzylindern sich Artisten bewegen. Internationale Anerkennung erhielten sie 1982 für einen gewagten Hochseilakt, mit dem sie beim Internationalen Circus-Festival von Monte-Carlo den Silbernen Clown abräumten.
Für Flic Flac haben sie einen modernen, völlig eigenen Stil kreiert, der vor allem auf außergewöhnliche artistische Nummern setzt. Mit seiner schwarz-gelben Warnfarbe, schrill-rockiger Musik und jeder Menge Licht-, Laser- und Pyrotechnik steht Flic Flac weniger für klassischen Manegen-Zirkus als vielmehr für ein technisch hochversiertes Show- und Bühnenkonzept der Extreme. Vor allem gewagte Motocross-Stunts, Akrobatik und Slapstick sind feste Bestandteile der Shows, die auf Sägemehl und Tierdressuren verzichten.
Das Konzept zur neuen Show „Farblos“ stammt von den beiden Juniorchefinnen Larissa Medved-Kastein und Tatjana Kastein, den Töchtern von Flic-Flac-Gründer Benno Kastein. Mehr als 35 Künstler aus aller Welt bieten dabei Akrobatik und Nervenkitzel gepaart mit Comedy. Das neue Zelt wird von außenstehenden Rundbogenmasten getragen, sodass innen Sichtbehinderungen auf ein Minimum reduziert sind. Hautnah und intensiv erleben die Besucherinnen und Besucher so die moderne und unkonventionelle Show.
Flic Flac gastiert vom 12. bis 22. April auf dem Saatbruchgelände an der Vestlandhalle, Kurt-Oster-Straße 2, in Recklinghausen. Tickets gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen und unter www.flicflac.de.
Der Kurier zum Sonntag verlost dreimal vier Karten für die Flic-Flac-Vorstellung am Sonntag, 15. April, um 19 Uhr. Wer gewinnen möchte, muss lediglich eine Postkarte an den Kurier zum Sonntag, Steinstraße 14, in 45657 Recklinghausen oder eine E-Mail an verlosungen@kurier-zum-sonntag.de schicken. In beiden Fällen lautet das Stichwort „Flic Flac“. Bitte Telefonnummer nicht vergessen. Teilnahmeschluss ist der 12. April. Teilnahme ab 18 Jahren. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. / Foto: Flic Flac


Voll erstaunlicher Frische und Leidenschaft
MARL. Mit einem Spiel von erstaunlicher Frische und Leidenschaft zählt Sarah Christian zu den gefragtesten Geigerinnen Deutschlands.
Die Preisträgerin des internationalen ARD-Wettbewerbs 2017 spielt am Samstag, den 21. April, um 19 Uhr im Theater Marl. Begleitet wird sie von der armenischen Ausnahmepianistin Lilit Grigoryan.
Mit gerade einmal 20 Jahren schloss Sarah Christian ihren ersten Studienabschnitt am Salzburger Mozarteum mit höchster Auszeichnung ab. Anschließend studierte sie bei Violinistin Antje Weithaas an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Seit 2013 ist sie erste Konzertmeisterin der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Mit ihrem herausragenden Talent erspielte sich die Geigerin eine Vielzahl von Auszeichnungen.
Lilit Grigoryan, geboren 1985, erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von sieben Jahren. Ihr Studium begann sie am staatlichen Konservatorium Komitas in ihrer Heimat Armenien, 2004 wechselte sie an die Hochschule für Musik und Theater Rostock. Das Studium schloss sie mit höchster Auszeichnung ab.
Beim Konzert in Marl wollen Sarah Christian und Lilit Grigoryan ihr Publikum mit Werken von Sergej Prokofjew, Ludwig van Beethoven und Edvard Grieg begeistern. Es ist Teil der Konzertreihe „Next!“, die junge Preisträgerinnen und Preisträger des internationalen ARD-Wettbewerbs präsentiert und von der Kluth-Stiftung unterstützt wird. / Foto: R._Nicklas



Vom Verkehrsunfall bis zur Höhenrettung
ZENTRUM. Spannende Einsatzübungen und ein volles Programm gibt es am 27. Mai auf dem Rathausplatz. Dann findet dort der erste Stadtfeuerwehrtag statt, bei dem sich sowohl der Rettungsdienst, die ehrenamtlichen Löschzüge, die Jugendfeuerwehr als auch die hauptamtlichen Brandbekämpfer der Öffentlichkeit vorstellen.
„An diesem Tag kann sich jeder über die Feuerwehr Recklinghausen, ihre Einsatzfahrzeuge und sämtliche Themen, die uns betreffen, informieren“, sagt Thorsten Schild, Leiter der Feuerwehr. Und auch Bürgermeister Christoph Tesche ist von dem Tag im Zeichen der Feuerwehr überzeugt: „Wenn die Veranstaltung vielleicht den ein oder anderen von einer Mitarbeit bei der Freiwilligen Feuerwehr überzeugt, wäre dieser Tag bereits ein Erfolg.“
Nach einem knappen Jahr der Planung und Vorbereitung haben Groß und Klein jetzt beim ersten Stadtfeuerwehrtag die Möglichkeit, von 11 bis 17 Uhr einmal in alle Teilbereiche der Recklinghäuser Feuerwehr zu schnuppern. Ein besonderer Höhepunkt sind acht Einsatzübungen, die reichlich Spannung versprechen: Von Verkehrsunfällen über die Vorstellung historischer Fahrzeuge bis hin zu einer Abseilübung der Höhenrettungsgruppe ist alles dabei. Auch die Jugendfeuerwehr nutzt die Veranstaltung, um sich zu präsentieren. Zum Abschluss des umfangreichen Programms wird es um etwa 17 Uhr noch eine Fettexplosion geben. Und auch die kleinen Besucher sollen dank einer Hüpfburg, einer Spritzwand und eines Preisausschreibens nicht zu kurz kommen.
„Wenn dieser Tag gut angenommen wird, können wir uns mit Sicherheit über weitere Auflagen des Stadtfeuerwehrtages freuen“, fügt Ekkehard Grunwald, Beigeordneter der Stadt, noch hinzu. / Stadt RE


Musik, Literatur und Rundgänge
KUNST. Zum Ende der aktuellen Ausstellung Markus Willeke „Dark Crash Sound“ lädt die Kunsthalle Recklinghausen am Sonntag, 8. April, zur Finissage in den Kunstbunker an der Große-Perdekamp-Straße 25-27 ein. Bei freiem Eintritt stehen Musik und Literatur ebenso auf dem Programm wie Rundgänge durch die Ausstellung und zur Kunst im öffentlichen Raum.
Aktuell zeigt die Kunsthalle Recklinghausen rund 50 Werke von Markus Willeke. 1971 in Recklinghausen geboren, studierte er von 1992 bis 2000 an der Kunstakademie Münster und lebt heute in Berlin. Seine Motive spiegeln die Macht medialer Bilder und den kulturellen Einfluss Amerikas auf die Symbolik unseres Alltags. So faszinieren ihn Szenerien, in denen sich Kriminalität und Verbrechen widerzuspiegeln scheinen, die geheimnisvolle Lichterwelt nächtlicher Städte, Achterbahnen und Schulbusse, deren hermetischen Abbildern man augenblicklich misstraut. Willekes ausdrucksstarke Malereien sind gestisch und impulsiv und besitzen auf Grund ihres bisweilen riesigen Formats und der Wucht der malerischen Geste eine große physische Präsenz und suggestive Kraft.
Die Finissage beginnt 11 Uhr mit einer öffentlichen Führung durch die Ausstellung. Anschließend ist der Recklinghäuser Gitarrist Udo Herbst um 12 Uhr mit einem Gitarrenkonzert zu Gast. Auf dem Programm stehen Werke von Heitor Villa-Lobos und Johann Sebastian Bach.
Unter dem Motto „Flanieren im Westen“ lädt der Kunsthistoriker Eric Blanke um 14 Uhr auf eine Führung zur Kunst im öffentlichen Raum ein. Der geführte Spaziergang soll den Blick für die Kunstwerke im Stadtraum schärfen. Um 15.30 Uhr bietet sich die Möglichkeit, die Werke von Markus Willeke in einem geführten Rundgang gemeinsam mit dem Kunsthistoriker Christoph Belmann-Weinrich zu betrachten.
Schließlich ist um 17 Uhr auf Wunsch von Markus Willeke der Kölner Autor Selim Özdogan in der Kunsthalle zu Gast. Selim Özdogan wurde 1971 geboren, lebt in Köln und verfasst Romane und Kurzgeschichten, die unter anderem mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis ausgezeichnet wurden. Der Regisseur Fatih Akim sagt über ihn: „Man kann auch lachend ernsthaft sein. Selim Özdogan jedenfalls kann: Migration, Integration, Identität zwischen Deutschland und Türkei - so cool, poetisch und unterhaltsam hat davon noch niemand erzählt. Wir sollten ihm zuhören!“
Weitere Informationen unter ( (02361) 50-19 35 sowie www.kunst-re.de. /Foto: Veranstalter


Ein Name, der viel verspricht
MARL. Heribert Bösing, verantwortlich für das Kulturzentrum Erlöserkirche in Marl, freut sich, dass er einen der wohl erfolgreichsten und bekanntesten Pianisten und Dirigenten Deutschlands, Professor Justus Frantz, nach Marl einladen konnte – und der auch tatsächlich kommt. Am Mittwoch, den 25. April, wird Justus Frantz um 20 Uhr mit einem virtuosen und zugleich volkstümlichen Programm mit Werken von Frederic Chopin aufwarten. Da die Anzahl der Plätze in der Erlöserkirche begrenzt ist und die Nachfrage nach Karten erwartungsgemäß groß sein wird, wird Interessenten empfohlen, sich zeitnah Tickets zu besorgen. Justus Frantz – ein Name, den man mit großartigen Orchestern und absoluter Hingabe an die Musik assoziiert. Seit mehr als fünfzig Jahren ist Justus Frantz ein international erfolgreicher Pianist und seit vielen Jahren auch ein hoch anerkannter Dirigent. Um die klassische Musik hat er sich unzählige Male verdient gemacht: Immer wieder entdeckt und fördert er junge Musiktalente. Seine außergewöhnliche Musikerkarriere begann im Jahre 1967, als Justus Frantz den internationalen Musikwettbewerb der ARD gewann. Bereits mit vier Jahren saß das junge Talent am Klavier, schon früh erkannte Prof. Eliza Hansen seine große Begabung und förderte sie. Das Studium in den Meisterkursen von Prof. Wilhelm Kempff trug zu seiner hochqualifizierten Ausbildung bei. Als 23-Jähriger wurde Justus Frantz als einer der jüngsten Stipendiaten überhaupt in die „Studienstiftung des Deutschen Volkes“ aufgenommen. Der Schritt in die internationale Spitzenklasse der Pianisten gelang Justus Frantz 1970 mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Herbert von Karajan. Fünf Jahre später feierte er sein USA-Debüt mit den New Yorker Philharmonikern unter Leonard Bernstein, mit dessen musikalischen Idealen er sich bis heute verbunden fühlt. Bernsteins Traum von einem internationalen, jungen und vor allem professionellen Orchester inspirierte Justus Frantz 1995 zur Gründung der Philharmonie der Nationen, ein Orchester, dass er inzwischen in die Reihe der besten Klangkörper der Welt geführt hat. Am Mittwoch, den 25. April, ist ab 19.30 Uhr Einlass, der Eintrittspreis beträgt 35 Euro. / Foto: Veranstalter   


Die Welt in Westfalen
HERTEN. In Westfalen, der Heimat der Bullemänner, tut sich Weltbewegendes. Was? In der Provinz? Ja sicher! Wer hatte denn jemals von Nazareth gehört, bevor Jesus dort geboren wurde? Das Campingparadies in der Pampa, neudeutsch „Nischengegend“, wird zur Erstaufnahmeeinrichtung für junge Flüchtlinge. Platzwart Karl Faktor hat 14 Nationen auf dem Platz – drei mehr als Yogi Löw. Mit ihrem neuen Programm „Schmacht“ stehen die Bullemänner am Donnerstag, 19. April, und Freitag, 20. April, jeweils um 20.07 Uhr auf der Bühne im Glashaus. Wäre Europa im Umgang mit den Flüchtlingen nicht ein Stück entspannter, folgte es dem westfälischen Motto: „Wat kommt wird gewickelt“? Außerdem haben die Bullemänner Geschichten aus dem Alltag dabei – aus Getränke-Shop, Doppelhaushälfte und Ackerfurche. Manche entpuppen sich als echte Königsdramen, die sich Shakespeare nicht besser hätte ausdenken können. Wie etwa das große Bangen vor dem Schützenfest: es kann ja nur einer regieren. Meistens will auch nur einer. Im 13. Programm der Bullemänner besingt Heinz Weißenberg den Apfelstrudel der Vergeblichkeit, „Tastenfachkraft“ Svetlana Svoroba schmettert als hinterhältige Klobürste Opernarien und Augustin Upmann erinnert sich an seine Kindheit – da wird sogar ein Plumpsklo zu einem Ort voller Poesie. Karten gibt es für 22 Euro im Vorverkauf im Glashaus, Hermannstraße 16, 􀀁 (0 23 66) 30 32 32, im RVR-Besucherzentrum Hoheward, Werner-Heisenberg- Straße 14, 􀀁 (0 23 66) 18 11 60 sowie unter www.proticket.de (gebührenpflichtig). An der Abendkasse kostet der Eintritt 24 Euro. Das Parkhaus „Rathausgalerie“ ist bis 0 Uhr gebührenpflichtig geöffnet. / FOTO: INKA VOGEL  



Akrobatik und Nervenkitzel gepaart mit Comedy

CIRCUS. „Farblos“ – so der Titel des neuen Programms von Flic Flac, mit dem der Circus vom 12. bis 22. April in Recklinghausen gastiert. Doch anders als der Name vermuten lässt, wird dabei weder an Farbe noch an Akrobatik und Adrenalin gespart. Vielmehr verspricht Flic Flac eine Show mit atemberaubenden Darbietungen unter der Circus-Kuppel und auf der Bühne mit Preisträgern internationaler Circus-Festivals.
Gegründet wurde Flic Flac 1989 von den Brüdern Benno und Lothar Kastein sowie deren Ehefrauen Scarlett Kaiser-Kastein und Gabi Kastein. Bevor die Brüder in ihrer Heimatstadt Bocholt den Schritt in die Selbstständigkeit wagten und am 5. Oktober 1989 in Oberhausen unter dem Titel „Nicht irgendein Circus“ die Weltpremiere stattfand, arbeiteten sie selbst als Artisten. Ihr Metier waren vor allem Hochseil und „Todesrad“ – eine Stahlkonstruktion, die sich um die eigene Achse dreht und in deren zwei Außenzylindern sich Artisten bewegen. Internationale Anerkennung erhielten sie 1982 für einen gewagten Hochseilakt, mit dem sie beim Internationalen Circus-Festival von Monte-Carlo den Silbernen Clown abräumten.
Für Flic Flac haben sie einen modernen, völlig eigenen Stil kreiert, der vor allem auf außergewöhnliche artistische Nummern setzt. Mit seiner schwarz-gelben Warnfarbe, schrill-rockiger Musik und jeder Menge Licht-, Laser- und Pyrotechnik steht Flic Flac weniger für klassischen Manegen-Circus als vielmehr für ein technisch hochversiertes Show- und Bühnenkonzept der Extreme. Vor allem gewagte Motocross-Stunts, Akrobatik und Slapstick sind feste Bestandteile der Shows, die auf Sägemehl und Tierdressuren verzichten.
Über 20 reguläre und zahlreiche Sonder- und Weihnachtshows haben die Brüder Kastein bislang konzipiert. Seit der Premiere 1989 in Oberhausen haben mehr als sieben Millionen Zuschauer Shows wie „Gnadenlos“, „Reine Nervensache“, „No Limits!“ oder „Exxtrem“ gesehen.
Das Konzept zur neuen, rund zweistündigen Show „Farblos“ stammt von den beiden Juniorchefinnen Larissa Medved-Kastein und Tatjana Kastein, den Töchtern von Flic-Flac-Gründer Benno Kastein. Mehr als 35 Künstler aus aller Welt bieten dabei Akrobatik und Nervenkitzel gepaart mit Comedy. Das neue Zelt wird von außenstehenden Rundbogenmasten getragen, sodass innen Sichtbehinderungen auf ein Minimum reduziert sind. Hautnah und intensiv erleben die Besucherinnen und Besucher so die moderne, unkonventionelle und durchaus schräge Show.
Der Circus Flic Flac gastiert mit seiner aktuellen Show „Farblos“ vom 12. bis 22. April auf dem Saatbruchgelände an der Vestlandhalle, Kurt-Oster-Straße 2, in Recklinghausen. Eintrittskarten gibt es ab 24 Euro Normalpreis an allen bekannten Vorverkaufsstellen und unter www.flicflac.de, wo auch weitere Informationen zu finden sind. / Foto: Flic Flac


Die Erfolgsgeschichte geht weiter

KULTUR. Seit seinem Debüt im Jahr 1999 hat „Rhythm of the Dance“ Erfolgsgeschichte geschrieben: Auftritte in insgesamt 51 Ländern mit über fünf Millionen Zuschauern weltweit. Anfang kommenden Jahres kehrt die Stepptanz-Show – aufgeführt von der National Dance Company of Ireland – nach Deutschland zurück und ist am 18. Januar 2019 auch im Ruhrfestspielhaus Recklinghausen zu sehen. Und die Leserinnen und Leser des Kurier zum Sonntag, die sich vom 17. März bis 15. April in einer unserer Geschäftsstellen Karten sichern, erhalten einen exklusiven Frühbucherrabatt von 10 Euro pro Karte
Die rund zweistündige Show vereint die Ekstase von Irish- und Modern-Dance mit romantischen Tanzszenen, mystische Klänge mit irischen Rhythmen und tänzerische Präzision mit sportlicher Höchstleistung. In Szene gesetzt von Choreografin Doireann Carney nehmen die 22 Tänzerinnen und Tänzer der National Dance Company of Ireland das Publikum mit auf eine Reise von den Ursprüngen des irischen Volkes und seiner Mythologie über die entbehrungsreichen Reisen irischer Emigranten raus aus den sanften Hügel Connemaras hinein in die Hochhausschluchten des modernen New York. Das alles eingerahmt von einer aufwendigen Lichtshow und fantasievollen Kostümen.
Beginn der Show ist um 20 Uhr. Eintrittskarten gibt es während des Frühbucherrabattes von 30,80 bis 51,50 Euro in den Geschäftsstellen unseres Dienstleistungspartners im RZ-Ticketcenter, Breite Straße 4, und RZ Süd, Bochumer Straße 140a, in Recklinghausen, bei der Marler Zeitung, Kampstraße 84b, in Marl, bei der Hertener Allgemeinen, Hermannstraße 24, in Herten, bei der Stimberg Zeitung, Stimbergstraße 115, in Oer-Erkenschwick, bei der Dattelner Morgenpost, Hohe Straße 20, in Datteln sowie bei der Waltroper Zeitung, Dortmunder Straße 20, in Waltrop. Der Frühbucherrabatt läuft vom 17. März bis 15. April. / Foto: RG Veranstaltungen


Lieder wie „Samt & Seide“
KONZERT. Sich treu bleiben und trotzdem neu erfinden: Für Julia Neigel, bislang eher auf rockigere Klänge abonniert, war diese Devise offenbar Herausforderung und Inspiration zugleich. Von einer völlig neuen Seite zeigt sich die seit drei Jahrzehnten aktive deutsche Sängerin in ihrem Live-Programm „Samt & Seide“, mit dem sie am 7. April auch im Recklinghäuser Ruhrfestspielhaus gastiert.
Neigel wartet mit einer reinen Akustiktour auf und ihre Themen sind sinnlich, herzlich sowie liebevoll. Sie singt von Liebe und Leidenschaft, aber auch von Frauen-Power, neu erwachter Lebens- und Liebeslust sowie Selbstvertrauen. Bei dem Konzert im Ruhrfestspielhaus sind nicht nur Neigels eigene Balladen zu hören, sondern auch Coversongs wie Nat King Coles „When I Fall in Love“ sowie weitere Interpretationen von Klassikern.
Das Konzert von Julia Neigel am Samstag, 7. April, im Ruhrfestspielhaus Recklinghausen beginnt um 20 Uhr. Karten gibt es unter ( (0209) 14 77 999 sowie unter www.imVorverkauf.de. / Foto: Veranstalter

Abwechslungsreich und diskussionswürdig

KINO. Auf 13 Spiel- und Dokumentarfilme, davon neun vor dem offiziellen Kinostart, dürfen sich Kinofreunde beim neunten kirchlichen Filmfestival freuen. Vom 14. bis 18. März wird das Cineworld Recklinghausen wieder Anlaufstelle vieler Filmfreunde aus der Region.
Im vergangenen Jahr zog das Festival mehr als 3.400 Cineasten in seinen Bann. Der ökumenische Arbeitskreis „Kirche & Kino“ des Katholischen Kreisdekanats Recklinghausen und des Evangelischen Kirchenkreises Recklinghausen hat auch für dieses Jahr nach eigenen Angaben ein „gutes, abwechslungsreiches und diskussionswürdiges“ Programm auf die Beine gestellt. Die künstlerische Leitung liegt in den Händen von Michael M. Kleinschmidt und Horst Walther vom Institut für Kino und Filmkultur (IKF).
„Gemeinsamkeiten und Trennendes sind zwei wichtige Aspekte, die sich in der heutigen Zeit, aber auch in unserer Filmauswahl widerspiegeln“, so Kleinschmidt bei der Vorstellung des Programms. Auf der einen Seite stünden Inhalte, die das Trennende zwischen Menschen, Kulturen oder Meinungen thematisieren. „Auf der anderen Seite gibt es Filme, die das Gemeinsame betonen; Filme, in denen Begegnungen Brücken bauen“, informierte der Medien- und Religionspädagoge.
Besonderen Wert legen die Organisatoren jedes Jahr auf die Möglichkeit, Publikum und Filmschaffende ins Gespräch zu bringen. So wird Regisseur Markus Imhoof beispielsweise zur Eröffnung anwesend sein. Insgesamt haben Regisseure, Autoren, Schauspieler und Produzenten verschiedener Filme ihr Kommen zugesagt.
Erstmals geht das kirchliche Filmfestival in die Kirche. Am 15. März wird um 19 Uhr in St. Peter der Filmklassiker „Faust – eine deutsche Volkssage“ von Friedrich Wilhelm Murnau gezeigt. „Regionalkantor Thorsten Maus wird diesen Meilenstein der Filmgeschichte live mit Improvisationen an der Orgel begleiten“, stellte Schulseelsorger und Pastoralreferent Joachim van Eickels das „neue Wagnis“ vor.
Den Preis der Kinder- und Jugendjury vergeben am 17. März Kreisdechant Jürgen Quante und Recklinghausens Bürgermeister Christoph Tesche. Er geht in diesem Jahr an den Spielfilm „Die Pfefferkörner und der Fluch des Schwarzen Königs“. „Unsere Kinderjury war von diesem Actionfilm begeistert. Ihnen hat vor allem gefallen, wie Kinder einen Umweltskandal aufdecken“, berichtet Marc Gutzeit, Geschäftsführer des Kreisdekanatsbüros. Am Abend erhält dann der Film „Camino a La Paz“ den Preis des neunten Kirchlichen Filmfestivals.
Karten für das neunte kirchliche Filmfestival gibt es sowohl online als auch an der Kasse des Cineworld in Recklinghausen.
Das ausführliche Programm des Festivals steht im Internet unter www. kirchliches-filmfestival.de.
 pbm/mek / Foto: Bischöfliche Pressestelle/Michaela Kiepe


Musik-Legenden in der Kanalstadt
KONZERT. Manfred Lubowitz alias Manfred Mann hat Musikgeschichte geschrieben und viele seiner Hits sind bestens bekannt. Umso mehr freut sich das städtische Kulturbüro, dass es gelungen ist, die Manfred Mann’s Earth Band am Freitag, 20. April, um 20 Uhr in der Stadthalle Datteln (Kolpingstr. 1) präsentieren zu können. Wer kennt sie nicht? Die Hits „Blinded By The Light“, „Davy’s On The Road Again“, „Mighty Quinn“ oder „I Came For You“ haben Klassiker-Status. Vor über vierzig Jahren hat Manfred Mann seine Earth Band gegründet, mit der er in den 70ern und Anfang der 80er-Jahre regelmäßig in den Charts landete und europaweit in ausverkauften Hallen spielte.
Seit dieser Zeit hat der gebürtige Südafrikaner ein Händchen für zeitlose Songs und Konzerte mit Kult-Status. Nach seinem grandiosen Auftritt im Jahr 2012 kommt er mit seiner Earth Band auf vielfachen Wunsch erneut nach Datteln. Ein genialer Liveact, den man nicht verpassen sollte. Eintrittskarten (nur Stehplätze) gibt es zum Preis von 27 Euro zuzüglich Gebühren telefonisch unter der Ticket-Hotline: ( 0209-1477999 oder im Internet unter www.imVorverkauf.de. / Kulturbüro Datteln


„Hereinspaziert“ in die GOP-WG

KULTUR. „Appartement“ heißt das aktuelle Programm des Essener GOP Varieté-Theaters. Hier erhält der Zuschauer Einblick in eine etwas andere Wohngemeinschaft, wird er Zeuge, wie das Leben eines konservativen Ehepaars konsequent auf den Kopf gestellt wird – natürlich mit einer gehörigen Portion Akrobatik und Comedy.
Kultiviertes Zusammenleben ist eine hohe Kunst – selbst wenn die Umstände noch so ideal erscheinen. Was aber, wenn in einer Wohngemeinschaft Lebenswelten aufeinanderprallen, die reichlich Sprengstoff für absurde, dramatische und komische Momente bergen? Wenn viel zusammen kommt, was nicht zusammen gehört und „Schöner Wohnen“ völlig neu interpretiert wird? Na dann: „Hereinspaziert“ in die GOP-WG.
„Appartement“ ist ein artistisches Spektakel mit einem hohen Maß an französischem Charme. Denn das ist die Geschichte: Madame und Monsieur du Fèvre sind adelig und total pleite. Etliche Zimmer ihrer Pariser Altbauwohnung musste das distinguierte Paar bereits untervermieten. Vornehmlich an junge Wilde, die das geordnete Leben der beiden konsequent auf den Kopf stellen. Und dann das: Ein weiterer Mieter muss her, denn ein Zimmer ist noch frei …
„Appartement“ ist bis zum 29. April im GOP Varieté-Theater Essen, Rottstraße 30, zu sehen. Karten gibt es ab 26 Euro unter ( (0201) 24 793 93 oder unter www.variete.de.
Der Kurier zum Sonntag verlost dreimal zwei Eintrittskarten für die Show. Wer gewinnen möchte, muss lediglich eine Postkarte an den Kurier zum Sonntag, Steinstraße 14, in 45657 Recklinghausen oder eine E-Mail an verlosungen@kurier-zum-sonntag.de schicken. In beiden Fällen lautet das Stichwort „GOP“. Bitte Telefonnummer nicht vergessen. Teilnahmeschluss ist der 9. März. Teilnahme ab 18 Jahren. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. / Foto: Alexander Dacos


Heinzmann kommt in den Park

PARKFEST. Das Parkfest in Waltrop findet 2018 zum 43. Mal statt und verspricht auch in diesem Jahr wieder ein vielseitiges Kultur-Programm auf vier Bühnen und dazwischen. Das erste große Highlight steht jetzt fest: Am 25. August steht mit Stefanie Heinzmann eine der erfolgreichsten Sängerinnen innerhalb der europäischen Poplandschaft auf Waltrops größter Bühne.
Seit ihrem 2008er Durchbruchsdebüt „Masterplan“ zählt „Popstars“-Jurorin Stefanie Heinzmann nicht nur zu den erfolgreichsten, sondern auch zu den außergewöhnlichsten und mitreißendsten Sängerinnen innerhalb der europäischen Poplandschaft. Unglaublich viel ist seitdem passiert im Leben der Pop- und Soulkünstlerin aus dem Schweizer Wallis. Drei weitere Alben hat sie aufgenommen, drei Mal konnte sie ihre Erfolge bestätigen, wobei ihre Songs immer persönlicher, offener und ehrlicher wurden.
Nach zahlreichen Platin- und Goldauszeichnungen (u. a. für die Singles „My Man Is A Mean Man“ und „Diggin‘ In The Dirt“), ausverkauften Tourneen, Zusammenarbeiten mit Weltstars wie Tower of Power, Joss Stone, Lionel Richie oder Ronan Keating, zahlreichen Ehrungen wie dem ECHO, dem MTV Europe Music Award, dem Swiss Music Award, dem Kids Choice Award sowie der 1Live Krone, den Erfahrungen während ihrer Jurorentätigkeit bei mehreren Staffeln von „The Voice Of Switzerland“ und nicht zuletzt dem viel beachteten letzen Longplayer „Chance Of Rain“ (u. a. mit „In The End“) hat sich Stefanie Heinzmann vom Pop-Nachwuchs in die Spitze gearbeitet: Ihre letzten Songwritingsessions fanden in Nashville, Los Angeles, London, Köln und Berlin statt, wo sie mit einigen der besten Producern zusammengearbeitet hat, die das Pop-Biz zu bieten hat.
In neuen Umgebungen, mit neuen Erfahrungen und Herausforderungen konfrontiert, hat Heinzmann ihre kreativen Fühler in verschiedene Richtungen ausgestreckt und ist Wagnisse eingegangen, die sich bezahlt gemacht haben: Sie hat sich ein Stück weit von ihren Motown-Roots entfernt und zu einem sofort ins Ohr gehenden Sound-Mix aus organischem Neo-Soul und elektronischen Elementen gefunden. Modern und geerdet zugleich. „Als Sängerin lerne ich immer noch dazu, entwickle mich weiter und finde mit jedem Album ein wenig besser heraus, wohin die Reise geht. Ich bin noch lange nicht angekommen - und das ist auch gut so! Der Begriff ‚angekommen sein‘ bedeutet für mich Stillstand.“
Zu ihrem zehnjährigen Jubiläum im großen Pop-Zirkus spielt Heinzmann in diesem Jahr auf ausgewählten Festivals und Open Airs. Am 25. August tritt die bekannteste Sängerin der Schweiz im Waltroper Stadtpark auf. Dort steht sie zum ersten Mal auf der großen Open Air Bühne am Riesenrad und wird dem Ostvest zeigen, wo der Bartel den Groove holt. / Foto: Sebastian Magnani-Universal Music


Graffiti, Poetry Slams, Theateraufführungen
RECKLINGHAUSEN. Auch in diesem Jahr geht die Jugendkulturoffensive REspect4you mit einem breit gefächerten Programm an den Start. Die Angebote richten sich an junge Menschen zwischen 14 und 24 Jahren. Unter anderem werden Poetry Slams, ein Graffiti-Workshop, Theateraufführungen und die REspect4you-Autorennacht geboten.
Im Rahmen der landesweiten Veranstaltung „nachtfrequenz18 – Nacht der Jugendkultur“ ist Recklinghausen mit zwei Veranstaltungen dabei. Im Bike & Skatepark findet eine Rollschuhdisco unter Flutlicht statt. Für die Scater, BMX- und Scooterfahrer stehen die Rampen bereit. Auch die Sprayer können sich freuen – so manch eine Fläche darf ein neues Outfit bekommen. Das Jugendzentrum Extra 3 bietet eine Plattform für alle Jugendlichen, die sich gerne im Rhythmus bewegen. Gemeinsam mit der Tanzgruppe Massive-X-Dream wird der X-Dance kreiert und natürlich auch gleich präsentiert.
In einem Graffiti-Workshop werden rollende Graffitiwände gestaltet. Die sogenannten „Moving Boards“ bewegen sich auf den Straßen und Plätzen. Bevor das Bild auf die Reise geht, werden die Ideen und Skizzen im Atelier entwickelt. Die Leitung hat der bekannte Graffiti-Künstler Orm. Der populäre Poetry Slam in der Altstadtschmiede findet wieder an vier Terminen statt. Am Mikrofon stehen sowohl weit gereiste Stars der Szene als auch lokale Herausforderer. Am Ende des Abends entscheidet das Publikum, wer den Sieg davontragen wird. Um selbstverfasste Texte geht es auch in der REspect4you-Autorennacht 2018. Junge Autorinnen und Autoren unter 25 Jahren sind aufgefordert, ihre selbst geschriebenen Texte einzureichen. In diesem Jahr heißt das Motto „Anderssein“.
Das Theater Gegendruck bringt Ödön von Horváths letzten Roman „Ein Kind unserer Zeit“ auf die Bühne. In ihm erzählt ein junger Mann seine Geschichte. Der Roman erschien 1938 in Amsterdam und wurde von den Nationalsozialisten verboten. Prophetisch entwirft der Autor darin das Psychogramm eines Menschen, der den völkischen Parolen auf den Leim geht. In der Bühnenfassung von Theater Gegendruck wird die Geschichte aktuell.
Johann Wolfgang von Goethes „Faust I“ kommt als Figurentheater auf die Bühne. Mit Schauspiel, Figuren- und Objekttheater, mit Musik und viel Nähe zum Publikum geht das Theater Töfte auf eine Reise durch den Faustkosmos.
Ein Faltblatt mit detaillierten Informationen zu REspect4you liegt ab sofort in allen städtischen Häusern und an Schulen aus. / Foto: Stadt RE


Der Künstler-Talk geht 2018 weiter
HERTEN. Künstler von internationalem Rang sind wieder zu Gast im Schloss Herten. Die bekannte Schlosskonzert-Reihe präsentiert sich auch in diesem Jahr mit dem „After Concert Talk“ im Barocksaal. Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) zeichnet die insgesamt vier Konzerte auf. Zum Start der Reihe am Sonntag, 4. März, um 11 Uhr präsentiert sich das Prometeo Quartett auf der Bühne im Festsaal.
Das Prometeo Streichquartett kommt direkt aus Mailand in das Hertener Wasserschloss. Anlässlich des 100. Todestages von Claude Debussy spielen die vier Musiker das einzige Werk, das Debussy für Streichquartette komponiert hat. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, im „After Concert Talk“ mehr von den Künstlern zu erfahren. Die WDR-Moderatorin Ulrike Froleyks führt ein Interview in lockerer Atmosphäre. Die Gäste können dann auch die ein oder andere Frage stellen. Die weiteren Konzerttermine im Überblick:
> Mit Gina Keiko Friesicke gastiert am 17. Juni eine Künstlerin in Herten, die mit ihren 16 Jahren bereits internationale Preise gewonnen hat. Sie spielt ihr Programm auf einer italienischen Meistergeige von Gianbattista Ceruti aus den Jahren um 1800 und wird von Christian Köhn auf dem Klavier begleitet.
> Im Mittelpunkt des Konzerts am 9. September steht die Stimme von Sopranistin Katharina Konradi. Begleitet wird sie am Klavier von Daniel Heide. Die Gewinnerin des Deutschen Musikwettbewerbs 2016 präsentiert Werke von Schubert, Mendelssohn, Debussy und Strauss.
> Traditionell erklingt zum letzten Schlosskonzert-Termin des Jahres ein Programm mit vorweihnachtlicher Musik. Michael Schönheit, Organist im Leipziger Gewandhaus, ist am 16. Dezember mit einem Kammerensemble unter dem Titel „Weihnacht im Wandel der Jahrhunderte“ zu Gast.
Konzertkarten für 16 Euro sind ab sofort in der Geschäftsstelle der Musikschule, Konrad-Adenauer-Straße 23, ( (0 23 66) 30 35 17, erhältlich. Schüler bis 14 Jahre haben freien Eintritt. Der „After Concert Talk“ ist im Preis inbegriffen. / Stadt Herten


Musik-Legenden in der Dattelner Stadthalle
KONZERT. Manfred Lubowitz alias Manfred Mann hat Musikgeschichte geschrieben und viele seiner Hits sind bestens bekannt. Umso mehr freut sich das städtische Kulturbüro, dass es gelungen ist, die Manfred Mann’s Earth Band am Freitag, 20. April, um 20 Uhr in der Stadthalle Datteln an der Kolpingstr. 1 präsentieren zu können.
Wer kennt sie nicht? Die Hits „Blinded By The Light“, „Davy’s On The Road Again“, „Mighty Quinn“ oder „I Came For You“ haben Klassiker-Status. Vor über vierzig Jahren hat Manfred Mann seine Earth Band gegründet, mit der er in den 70ern und Anfang der 80-er Jahre regelmäßig in den Charts landete und europaweit in ausverkauften Hallen spielte. Seit dieser Zeit hat der gebürtige Südafrikaner ein Händchen für zeitlose Songs und Konzerte mit Kult-Status.
Nach seinem grandiosen Auftritt im Jahr 2012 kommt er mit seiner Earth Band auf vielfachen Wunsch erneut nach Datteln. Ein genialer Live-Act, den man nicht verpassen sollte. Eintrittskarten gibt es zum Preis von 27 Euro zuzüglich Gebühren unter der Ticket-Hotline: ( 0209-1477999 oder im Internet unter www.imVorverkauf.de. / Foto: Kulturbüro


Von Roncalli bis „Recklinghausen leuchtet“
FREIZEIT. Roncalli, Ruhrfestspiele oder „Recklinghausen leuchtet“ – auch in diesem Jahr gibt es wieder jede Menge in Recklinghausen zu feiern. Viele der zahlreichen Veranstaltungen können auf eine lange Tradition zurückblicken und sind weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Alle wichtigen Termine für das Jahr 2018 stehen im neuen Programm „Feste feiern in Recklinghausen“, das ab sofort erhältlich ist.
„Auch in diesem Jahr stehen wieder zahlreiche Veranstaltungen an, auf die sich alle Bürger sowie Gäste freuen können“, sagt Recklinghausens Bürgermeister Christoph Tesche. „Von Stadtfesten über Musik- und Theaterveranstaltungen bis hin zum großen Public Viewing zur Fußball-WM im Sommer.“
Ein Höhepunkt ist die bundesweite Woche der Brüderlichkeit vom 9. bis 11. März, die 2018 in Recklinghausen eröffnet wird. „Dass unsere Stadt Gastgeber für dieses wichtige Ereignis sein darf, ist eine große Ehre“, erklärt Tesche. Bei einem Festakt im Ruhrfestspielhaus wird der Musiker Peter Maffay am 11. März von den Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit mit der Buber-Rosenzweig-Medaille ausgezeichnet.
Auch der Circus Roncalli macht wieder Station in Recklinghausen. Vom 15. März bis zum 8. April geht die Reise zum Regenbogen weiter, wenn Artisten, Clowns und Akrobaten mit ihrem Programm Groß und Klein verzaubern wollen. Ab dem 16. März wird es dann auf dem Saatbruchgelände bunt, denn dann startet die alljährliche Palmkirmes. Besucher erwartet bis zum 25. März Nervenkitzel auf den Achterbahnen, Süßes und Herzhaftes an den Schlemmerbuden und Romantik auf dem Riesenrad. Der Wonnemonat Mai startet mit den Ruhrfestspielen und dem Fringe Festival. Vom 1. Mai bis 16. Juni stehen wieder berühmte Schauspielgrößen auf der Bühne.
Am 27. Mai haben die Recklinghäuser Bürger beim ersten Stadtfeuerwehrtag die Gelegenheit, „ihre“ Feuerwehr kennenzulernen und dabei Einsatzübungen zu beobachten. „Ich freue mich, dass unsere Feuerwehr an diesem Tag zeigen kann, was sie drauf hat, denn die Einsatzkräfte machen einen tollen Job und haben es verdient, auch einmal im Mittelpunkt zu stehen“, sagt Ekkehard Grunwald, für die Feuerwehr zuständiger Beigeordneter.
Wenn die deutsche Nationalmannschaft vom 14. Juni bis 15. Juli bei der Fußball-WM in Russland um die Titelverteidigung kämpft, wird auch in Recklinghausen wieder mit gefiebert. Auf dem Rathausplatz wird dann eine große Leinwand aufgebaut und zum Public Viewing eingeladen.
Am 30. September haben Interessierte dann im Rahmen des Herbstfestes die Möglichkeit, das neu sanierte Rathaus zu besichtigen, wenn sich die Stadtverwaltung beim Tag des offenen Rathauses vorstellt.
Ab dem 19. Oktober heißt es dann zum 13. Mal „Recklinghausen leuchtet“. Über 50 historische Gebäude sowie Privathäuser in der Altstadt und das Rathaus werden bis zum 4. November wieder in buntem Licht erstrahlen. Thematisch dreht sich in diesem Jahr alles um den Abschied vom Steinkohlebergbau. Und ab Ende November lädt der Weihnachtsmarkt wieder zum Bummeln und Schlemmen ein und verbreitet festliche Stimmung.
Diese und viele weitere Veranstaltungen sowie Termine sind in der Broschüre „Feste feiern in Recklinghausen“ zu finden, die bereits in der siebten Auflage erschienen ist. Die Broschüre ist ab sofort in mehreren Verwaltungsstellen und in allen bekannten touristischen Informationsstellen erhältlich. Außerdem gibt es eine detaillierte Übersicht der Veranstaltungen unter www.recklinghausen.de/stadtfeste. / Foto: NBM(Archiv)


Alle Spiele, alle Tore

FUSSBALL. Für die deutsche Elf war die WM-Qualifikation ein glatter Durchmarsch. Zehn Siege in zehn Spielen stehen für den amtierenden Weltmeister zu Buche. Besonders hat man sich über die Erfolge der Nationalmannschaft auf dem Weg nach Russland in Recklinghausen gefreut. Denn damit steht fest: Ab dem 14. Juni 2018 steigt vor dem Recklinghäuser Rathaus wieder das Public Viewing.
Dabei halten die Veranstalter am Konzept der Vorjahre fest. Es gibt alle Spiele und alle Tore vor dem Rathaus zu sehen – ausgestrahlt auf einer großen LED-Leinwand. Bis zu 8.000 Fußballfans finden dabei in der Kia-Arena Platz. Auch Recklinghausens Bürgermeister Christoph Tesche zeigt sich begeistert, dass die aREna Recklinghausen GmbH, Veranstalter des kollektiven Fußballguckens, in Kooperation mit der Stadt erneut das Fußball-Fest vor dem Rathaus gestaltet. „Die Organisatoren machen seit Jahren einen guten Job und haben die Veranstaltung stetig optimiert. Hinzu kommt die tolle Atmosphäre vor der großartigen Kulisse unseres Rathauses.“
Im Standort sehen auch die Veranstalter ein Erfolgsgeheimnis. Die Lage ist zentral, bietet ausreichend Parkplätze und ist auch mit Bus und Bahn gut zu erreichen. Zudem ist es gelungen, eine verlässliche Marke aufzubauen. Das honorieren die Fußball-Fans, die in Scharen insbesondere zu den Spielen mit deutscher Beteiligung anreisen. Am Rahmenprogramm wird derzeit gebastelt. Ein Kinotag sowie ein Konzerttag sind fest eingeplant. / Foto: NBM