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Kurier
 Kreis-Ausgabe
22.04.2017










 


„Für die Würde unserer Städte“
POLITIK. „Politik bewährt sich vor Ort. Steht die Handlungsfähigkeit der Kommunen infrage oder ist sie bereits nicht mehr gegeben, sind unsere Gesellschaft und unser Staat in Gefahr. Deshalb postuliert das Grundgesetz die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse. Sie zu garantieren beziehungsweise wieder herzustellen ist aktuell von höchster politischer Dringlichkeit.“ So steht es in einem Offenen Brief, den das parteiübergreifende Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“, dem auch Kreis und Stadt Recklinghausen angehören, an die Partei- und Fraktionsvorsitzenden der im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien, mehrere Bundesminister und die Ministerpräsidenten der Länder geschrieben hat. Mehr...

Kurier-Top-Themen der Woche




Industriekultur knackt
Besucherrekord

„Den Mut zum
Handeln gehabt“

Ab in
den Matsch


Eine Nummer zu groß
BUNDESLIGA. Für den BVB ist die Tour durch Europa beendet: Die Dortmunder tanzen „nur“ noch auf zwei Hochzeiten. Schalke dagegen muss nach der Niederlage in Darmstadt in der Bundesliga Boden bei den Fans gut machen.
Die Niederlage der Dortmunder im Hinspiel gegen den AS Monaco war sicherlich auch zu einem großen Teil dem Bombenanschlag und den Auswirkungen auf die Spieler geschuldet – im Rückspiel an diesem Mittwoch war allerdings deutlich erkennbar, dass der Club vom Mittelmeer in der aktuellen Verfassung eine Nummer zu groß für den BVB war. 1:3 hieß es am Ende: Nach dem 2:3 im Hinspiel bedeutete das das Aus für den BVB in der Champions League. Anschließend zeigte sich Trainer Thomas Tuchel selbstkritisch: Seine Entscheidung, den zuvor lange verletzten Erik Durm zu bringen, über dessen Abwehrseite die ersten beiden Gegentore fielen, sei falsch gewesen. „Das Erik der Leidtragende war, nehme ich auf mich“, so Tuchel. Mehr...

Herzlichen Glückwunsch!
AKTION. „Kennen Sie unsere Stadt?“, hatte der Kurier zum Sonntag gefragt und dazu aufgerufen, am großen Foto Quiz 2017 teilzunehmen. Es galt, sein Wissen um den Kreis, seine Städte und Unternehmen zu beweisen. Zahlreiche Leserinnen und Leser sind unserem Aufruf gefolgt und haben den richtigen Lösungssatz „Wöchentlich im Vest, immer für Sie da, immer aktuell“ herausgefunden, sodass das Los entscheiden musste. Für die rege Teilnahme möchten wir uns herzlich bedanken.
Jetzt stehen die Gewinner fest:
>Christa Saß aus Recklinghausen: einen 50-Euro-Einkaufsgutschein von Optik Seidler in Recklinghausen.
>Claudia Fischer aus Datteln: einen kostenlosen Klimaservice von Autohaus Südring in Datteln.
>Peter Hickl aus Recklinghausen: einen 15-Euro-Einkaufsgutschein von Il Gelato in Recklinghausen.
>Klaus Stoffers aus Oer-Erkenschwick, Regina Lobenberg aus Waltrop und Petra Theisen aus Datteln: je einen 20-Euro-Verzehrgutschein vom Hafen Restaurant in Datteln.
>Willi Symanek aus Marl: 50-Euro-Gutschein für Waren-/Dienstleistungen von Mangold & Ramlau in Marl.
>Rolf Auer aus Marl: einen 50-Euro-Einkaufsgutschein der Radwelt Jepkens in Marl.
>Ulla Müller aus Marl: einen Gutschein für eine kostenlose Reifeneinlagerung vom Autohaus Borgmann in Marl.
>Heinz-J. Zimmermann aus Herten: einen Gutschein für einen Ölwechsel mit Filter der Motorradgarage 2000 in Marl.
>Anette Brall aus Recklinghausen: einen 20-Euro-Einkaufsgutschein der Steintor Apotheke in Recklinghausen.
>Katja-Maren Wielebski aus Recklinghausen: einen 20-Euro-Tankgutschein von Provinzial Sikorski in Recklinghausen.
>Bärbel Bergmann aus Herten: einen 40-Euro-Einkaufsgutschein von Ruhrlandmoden in Recklinghausen.
>Waltraud Hartig aus Waltrop und Ingrid Plag aus Oer-Erkenschwick: je ein Gutscheinbuch „Golfen“ vom Kurier zum Sonntag.
>Reingard Klojer aus Datteln: ein Gutscheinbuch „Freizeitreise“ vom Kurier zum Sonntag.
Die Gewinne werden den Betreffenden zugeschickt. Der Kurier zum Sonntag wünscht viel Vergnügen mit den Gewinnen. / Foto: NBM

Herzkissen sollen Mut machen
SOZIALES. Schon seit vielen Jahren steht der Selbsthilfeverein „Starke Frauen e.V.“ in enger Verbindung mit der Frauenklinik der Paracelsus-Klinik Marl. Nicht nur im Rahmen langjähriger Sportkurse, sondern auch mit der Präsenz bei Aktionstagen und Veranstaltungen rund um das Thema Brustkrebs und mit einem wöchentlich stattfindenden Treffen sind die Mitglieder des Vereins immer vor Ort und stehen als Ansprechpartner und Vertrauenspersonen für Brustkrebspatientinnen zur Verfügung.
Aus der engen Verbundenheit heraus hatte der Verein vor Jahren die Idee, Herzkissen für die Brustkrebspatientinnen des Marler Brustzentrums zu nähen – nicht nur als Zeichen der Solidarität. Die von den Frauen genähten Stoffkissen haben auch noch eine weitere Funktion: sie dienen gleichzeitig als Lagerungskissen. Indem man das Kissen an der betroffenen Seite unterhalb des Armes platziert, kann es der Patientin das Druck- und Schmerzgefühl erleichtern, gerade bei einer Schwellung nach einer Operation.
Auch in diesem Jahr übergab nun eine Gruppe freiwilliger Näherinnen des Selbsthilfevereins dem Klinik-Team bunte Kissen. Die Herzkissen sollen die Anteilnahme des Vereins ausdrücken und den Patientinnen vor allem Mut machen. „Es berührt uns sehr, wenn ehemalige Patientinnen uns berichten, welchen Trost sie durch das Geschenk eines Herzkissens erfahren haben. Meinem Dank an die Näherinnen für diese tolle Aktion schließt sich auch das gesamte Team des Brustzentrums an. Wir schätzen die Unterstützung durch den Selbsthilfeverein sehr“, so Dr. med. Hasan Yavuz Ergönenc, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe – Brustzentrum im Klinikum Vest.
Als selbst Betroffene wissen die Mitglieder des Vereins, was die Diagnose Brustkrebs und ihre Folgen für eine Frau bedeuten. Oft hinterlassen Krebsbehandlungen mit Chemo- und Strahlentherapien schwerwiegende Veränderungen des Aussehens. Was viele aber vergessen sind die psychischen Belastungen, denen die Betroffenen ausgesetzt sind. Häufig leidet auch die Lebensfreude unter der Erkrankung. Mit dem Geschenk eines Herzkissens sollen die Patientinnen spüren, dass sie nicht alleine sind. / Foto: Klinikum Vest

3.700 Euro für regionale Hilfsprojekte
SOZIALES. Auch im Jahr 2016 haben Beschäftigte der Kreisverwaltung jeden Monat freiwillig auf bis zu 99 Cent ihres Gehalts verzichtet, um diese für den guten Zweck zu spenden. Insgesamt 3.731,28 Euro kamen im vergangenen Jahr auf diese Weise zusammen (3.631,28 Euro aus der „Centspende“ und 100 Euro von Landrat Cay Süberkrüb). Nun wurden die Spenden an vier ausgewählte gemeinnützige Einrichtungen und Projekte im Kreis übergeben.
„Es ist immer wieder schön zu sehen, wie etwas Großes entstehen kann, wenn jeder ein wenig dazu beiträgt“, sagte Landrat Cay Süberkrüb, der gemeinsam mit der Personalratsvorsitzenden Martina Pestke die Spendenschecks in Höhe von jeweils 932,82 Euro an Vertreter der Einrichtungen übergab. Darüber, wer das Geld erhalten soll, stimmten die Beschäftigten im Rahmen der Personalversammlung im November ab. Auch die Vorschläge kamen aus der Kollegenschaft selbst.
Der erste Anteil geht an das Haus der Kulturen in Herten. Es bietet unter einem Dach Information und Orientierung rund um die Themen Migration und Integration und wird von der Arbeiterwohlfahrt Unterbezirk Münsterland-Recklinghausen, dem Caritasverband Herten e.V. und dem Diakonischem Werk des Kirchenkreises Recklinghausen e.V. getragen. Dort angesiedelt sind unter anderem die Integrationsagentur Herten, der Jugendmigrationsdienst, die Migrationsberatung für Erwachsene Zuwanderer und die Flüchtlingsberatung Herten.
Ebenfalls über einen Anteil freuen darf sich die Lebenshilfe Castrop-Rauxel, Datteln, Oer-Erkenschwick, Waltrop e.V. mit ihren unterschiedlichen Diensten und Einrichtungen für Menschen mit geistiger Behinderung und deren Familien. Der Verein setzt sich neben dem Betrieb von Einrichtungen für die Belange von Menschen mit geistiger Behinderung in der Öffentlichkeit ein und vertritt ihre Interessen gegenüber Behörden und Institutionen. Die Spende soll in Musikprojekte fließen.
Der dritte Anteil kommt dem Gasthaus mit Gastkirche in Recklinghausen zugute. Mitten in der Recklinghäuser Altstadt bietet es jedem Hilfe suchenden eine offene Tür sowie Unterstützung, Vermittlung und Beratung da, wo sie benötigt wird. Neben der Hilfe für Menschen auf der Straße gehören auch ein Eine-Welt-Laden, Betreuungsangebote für Menschen im Gefängnis und offene Kindergottesdienste zu den Angeboten des Gasthauses.
Den vierten Anteil erhält der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Recklinghausen. Er begleitet seit 2005 Kinder und Jugendliche mit lebensverkürzenden Erkrankungen und deren Familien im Kreis Recklinghausen und darüber hinaus. Er bietet Unterstützung, Entlastung, Verständnis und Offenheit und steht den Familien kostenlos auf ihrem oft schwierigen Weg zur Seite.
„All das sind wichtige Einrichtungen für unseren Kreis“, sagte Martina Pestke. „Wir freuen uns, dass wir mit unserer Centspende einen kleinen Beitrag leisten können.“ Die Idee war vor elf Jahren im Personalrat entstanden. Nach der Tsunami-Katastrophe in Asien 2005 spendeten die Mitarbeiter der Kreisverwaltung erstmals Teile ihres Gehalts für dortige Hilfsprojekte. Seit 2006 unterstützt die Kreisverwaltung mit den gespendeten Beträgen gemeinnützige Einrichtungen und Projekte in der Region. / Foto Kreis RE

Weltweit Bester unter 8.700

WIRTSCHAFT. Gerade mal zwei Minuten vor der Preisverleihung habe er von der Auszeichnung erfahren, erinnert sich Marc Darmas. „Das war natürlich eine gewaltige Überraschung und eine große Freude“, so der Geschäftsführer der Automobile Darmas GmbH weiter. Das Unternehmen mit insgesamt acht Standorten im Kreis Recklinghausen, in Herne und Bochum ist jetzt im australischenSydney von der Hyundai Motor Company zum weltweit besten Vertragshändler 2016 des koreanischen Automobilherstellers gekürt worden – und hat damit rund 8.700 Händler hinter sich gelassen.
Ausschlaggebend für die Auszeichnung sind die drei Kategorien Kundenzufriedenheit, Management und verkaufte Fahrzeuge. „In allen drei Segmenten konnten wir uns durchsetzen“, erklärt Darmas stolz, der aktuell rund 160 Mitarbeiter beschäftigt.
So wird die Kundenzufriedenheit – die sowohl die Beratung und den Service beim Verkauf als auch die nachträglich Betreuung beinhaltet – regelmäßig von Hyundai anhand eines rund 100 Punkte umfassenden Fragebogens erhoben. Ebenfalls vom Automobilkonzern wird das Management bewertet – unter anderem anhand von der Entwicklung des Autohauses und dessen Infrastruktur. Und mit insgesamt über 6.000 verkauften Fahrzeugen im Jahr, davon 3.000 Hyundai-Neufahrzeuge, konnte sich die Automobile Darmas Gruppe auch in der Kategorie Neufahrzeuge-Verkauf an die Spitze aller Hyundai-Vertragshändler weltweit setzen. Neben Hyundai führt Darmas als Vertragshändler auch die Marke Opel.
Für das Unternehmen, das seit 2005 tätig ist, war es nicht die erste Auszeichnung dieser Art. „Wir wurden bereits mehrfach zum besten Hyundai-Vertragshändler Europas gewählt“, erklärt Marc Darmas, „zuletzt 2014 im türkischen Istanbul.“
Doch auf seinen Lorbeeren ausruhen wolle man sich bei Darmas nicht. „Wir sind weiter auf Expansionskurs“, berichtet der Geschäftsführer. So hat das Unternehmen bereits ein Autohaus in Dinslaken übernommen. Dieses wird aktuell modernisiert und nach neuesten Vorgaben von Hyundai umgebaut. Anfang kommenden Jahres wolle man dann hier Eröffnung feiern. / Foto: NBM