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14.07.2018



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 „Vor allem nachhaltige Arbeit leisten“
SOZIALES. In die Region Ruvuma, im äußersten Süden Tansanias an der Grenze zu Mosambik gelegen, verirrt sich kaum ein Fremder. Die touristischen Zentren des ostafrikanischen Landes – Serengeti, Kilimandscharo oder die Insel Sansibar – sind hunderte Kilometer weit entfernt. Die Bevölkerung hier besteht zumeist aus armen Bauern. Die flächendeckende Stromversorgung befindet sich erst im Aufbau, Wasser muss mühselig aus Brunnen geschöpft werden und „die Medizin hinkt 50 Jahre hinter der unseren zurück“, erklärt Dr. Werner Jax.
Seit mehr als 17 Jahren engagiert sich der ehemalige Chefarzt des Marien-Hospitals Marl für die Region. Durch die „Tansania Hilfe Litembo“ unterstützen er und die Katholischen Kliniken Ruhrgebiet Nord (KKRN) seit rund einem Jahrzehnt das Diocesan Hospital Litembo samt 18 Außenstellen, bauen es zu einer funktionierenden Klinik aus, die rund 400.000 Menschen versorgt. 
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Mit dem Kurier
auf Weltreise

Migenas Familie
soll bleiben dürfen

„Wir haben lehrreiche
Erkenntnisse gewonnen“


Die Zukunft hat schon begonnen
FUSSBALL. Das WM-Finale zwischen Frankreich und Kroatien kann sich Fußball-Deutschland am Sonntag entspannt anschauen – denn die DFB-Elf hat ja nun schon seit dem Vorrunden-Aus mit der WM 2018 nichts mehr zu tun. Die Fans der beiden Bundesliga-Revier-Klubs haben ohnehin längst aufs Heimatprogramm umgeschaltet – die Saison-Vorbereitung hat sowohl für Schalke als auch für den BVB begonnen.
Die Königsblauen verbrachten die ersten gemeinsamen Trainingstage der Saison in China, wo es eine Kombination aus Training, zwei Testspielen und jeder Menge PR-Aktivitäten gab. China soll ein Schalker Markt der Zukunft sein – die hat übrigens für die Königsblauen schon längst begonnen. Denn aktuell ist Schalke dabei, das Vereinsgelände am Berger Feld in Gelsenkirchen in einem so großen Stil umzubauen, dass die Schalker Chefetage von einem „Meilenstein“ spricht, der „vergleichbar mit dem Arena-Bau sei“.  
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Ziel: Ein eigenständiges Leben führen
PSYCHIATRIE. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat die Intensivwohngruppe für Kinder und Jugendliche „In der Haard“ eröffnet. Die Wohngruppe ist ein Kooperationsprojekt des LWL-Jugendhilfezentrums Marl und der LWL-Klinik Marl-Sinsen für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Hier arbeiten Experten aus der Kinder- und Jugendhilfe sowie aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie zusammen, um Kinder und Jugendliche mit psychischen Problemen zu befähigen, ein eigenständiges Leben zu führen.
Die neue Wohngruppe befände sich an einer Schnittstelle. Hier gelte nicht Psychiatrie oder Jugendhilfe sondern der Ansatz „sowohl Jugendhilfe als auch Jugendpsychiatrie“, sagte LWL-Jugenddezernentin Birgit Westers. „Auf diese Weise wollen wir auch dazu beitragen, den sogenannten ‚Drehtüreffekt‘, also ein Hin- und Herwechseln der Betroffenen zwischen den Einrichtungen, zu verhindern.“ Michael Baune, Leiter des LWL-Jugendhilfezentrums Marl, stellte das Konzept der Wohngruppe gemeinsam mit dem Ärztlichen Direktor der LWL-Klinik Marl-Sinsen, Dr. Claus Rüdiger Haas, Gästen aus Politik, Verwaltung und Jugendämtern vor: „Wir betreuen im LWL-Jugendhilfezentrum Marl mehr und mehr Jugendliche, die aufgrund einer Psychose in ihrem Alltag und in ihren praktischen Fertigkeiten massiv beeinträchtigt sind. Dabei stoßen wir in manchen Fällen an unsere Grenzen. Trotz vorangegangenem Klinikaufenthalt sind diese immer noch erheblich emotional und kognitiv beeinträchtigt und nur bedingt in der Lage, den Anforderungen des alltäglichen Lebens angemessen nachzukommen.“
Aus diesem Grund hält auch die Kinder- und Jugendpsychiatrie eine engere Verzahnung der Fachgebiete für wichtig. Bestehe der gemeinsame Auftrag doch darin, mit dem jeweils zur Verfügung stehenden „Handwerkszeug“ junge Menschen zu befähigen, ihr Leben möglichst autonom zu gestalten. / Foto: lwl

 Vorurteile durch Begegnung abbauen
AUSZEICHNUNG. Wer in die Hertener Erich-Klausener-Schule kommt, kann die freudige Botschaft kaum übersehen. Auf der Stellwand ist es in großen Buchstaben zu lesen: „Wir haben gewonnen.“ Und zwar den Sonderpreis beim Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Was die Schülerinnen und Schüler der bischöflichen Ganztagsrealschule gewonnen haben, wissen sie noch nicht. Das erfahren sie erst bei der Preisverleihung in Berlin, bei der wahrscheinlich auch der Schirmherr des Wettbewerbs, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, anwesend sein wird.
Teilgenommen hat die Schule mit ihrer Ausstellung „Die Welt in Bewegung – Menschenrechte und Flucht“, die in Gemeinschaftsarbeit der beiden fünften Klassen, der internationalen Klasse und der Sozialwissenschaftskurse der Jahrgangsstufen sieben bis zehn innerhalb von zweieinhalb Monaten entstanden ist.
„Rund 150 Schülerinnen und Schüler haben sich für diese Ausstellung engagiert“, berichtet Schulleiter Martin Kissenkötter. Die Ausstellung, die aus unterschiedlichen Perspektiven das Themen Flucht behandelte, wurde von Lehrerin Julia Fuchs initiiert, nachdem zwei Schüler von ihrer Flucht berichtet hatten. „Es ist ein Rundgang, an dem die Besucher Steckbriefe lesen können, in denen Schüler oder deren Väter über ihre Erlebnisse während der Flucht berichten. Es gibt Hörstationen, die Schüler haben ein Spiel zum Thema Flucht erstellt, Rezepte für typische Gerichte geschrieben, Informationen zum Asylverfahren bis hin zum Leben an der Schule zusammengetragen“, informiert Sozialwissenschaftslehrerin Jana Müller, die das Projekt begleitet hat.
Auch in der Schulgemeinschaft habe sich etwas verändert. „Seit eineinhalb Jahren gibt es die internationale Klasse an unserer Schule. Die Schülerinnen und Schüler aus zehn Nationen werden seit der Ausstellung von den Regelschülern anders wahrgenommen“, hat Müller beobachtet. „Es gibt mehr Verständnis für die Schüler, die aus unterschiedlichen Gründen die Klasse besuchen“, fügt Schulleiter Kissenkötter hinzu. Begegnung sei der Schlüssel, um Vorurteile abzubauen und Stammtischparolen vorzubeugen.
Nun sind sie gespannt, was sie in Berlin erwartet. „Wir werden mit 20 Schülerinnen und Schülern in die Hauptstadt fahren. Allerdings können nur zehn an der Preisverleihung teilnehmen“, bedauert Kübber. Doch für alle, die sich engagiert haben, wird es später in der Schule eine Urkunde geben.  pbm/mek / Foto: Bischöfliche Pressestelle/Michaela Kiepe

Antrittsbesuch im Vest
KIRCHE. Beinahe ein Jahr ist Rolf Lohmann nun nicht nur Weihbischof für die Region Niederrhein, sondern auch für das Kreisdekanat Recklinghausen. Heute besuchte er das Gasthaus und die Gastkirche in Recklinghausen. Mit den ehrenamtlichen Helfern entwickelte sich ein reger Austausch über den Auftrag der Kirche, die Ökumene und vieles mehr.
Erst seit Juli 2017 ist Rolf Lohmann als Weihbischof zuständig für die Region Niederrhein, der 420.000 Katholiken angehören. Nach dem gesundheitsbedingten Rücktritt von Weihbischof Dieter Geerlings im November übernahm Lohmann dieses Amt auch für die Region Recklinghausen mit 210.000 Katholiken. Das „Geistliche Zentrum Gastkirche und Gasthaus“ war nach einem Gespräch mit den leitenden Pfarrern der zweite Besuch Lohmanns in der Stadt am nördlichen Rand des Ruhrgebiets. „Neben Firmungen und Visitationen werde ich mir weiter die Zeit nehmen, um die Region kennenzulernen“, versprach Lohmann. Zuletzt habe er Walsum und Hömberg besucht und während der Autobahn-Fahrten festgestellt: „Es gibt bei den Strukturen viele Parallelen.“
Das Gasthaus und die Gastkirche liegen direkt nebeneinander in der Innenstadt von Recklinghausen. Pfarrer Ludger Ernsting, zwei Ordensschwestern, zwei Ordensbrüder sowie mehr als 250 Ehrenamtliche bieten eine Anlaufstelle für seelsorgerisch suchende Menschen sowie umfassende Unterstützung für Menschen, denen es nicht gut geht. Dazu gehören Frühstück und Mittagessen für „Menschen, deren Zuhause die Straße ist“, erklärte Pfarrer Ernsting.
Weihbischof Lohmann suchte das Gespräch mit den Ehrenamtlichen bei einem Rundgang, nahm am morgendlichen Mitarbeiter-Café teil und tauschte sich mit dem Gasthausrat aus. Als sozial-diakonische Anlaufstelle begleitet das Gasthaus Menschen zum Beispiel in einer Trauersituation, unterstützt Bedürftige mit einer Sozialberatung oder gibt Suchenden einen spirituellen Impuls. „Für mich ist das Gasthaus gelebte Christlichkeit: Nicht nur reden, sondern tun“, sagte Petra Rhein. „Es macht einfach Spaß, hier mitzuarbeiten“, ergänzte Gregor Kortenjann.
Mit den Mitgliedern des Gasthausrates entwickelte sich eine intensive Diskussion unter anderem über die Entwicklung der Ökumene. Lohmann sieht „den Weg der Ökumene klar nach vorne gerichtet“. Die große Mehrheit der Bischöfe wolle das auch so. Lohmann erinnerte an die Wortbedeutung von „katholisch“. „Es bedeutet allumfassend, weltumfassend. Katholische Kirche kann also gar nicht eng sein. Die Frage ist nur, wie wir das vermitteln. Jesus sagt jedenfalls, dass jeder angenommen ist.“ / Foto: Bischöfliche Pressestelle/Michael Richter

Den Austausch fördern
RECKLINGHAUSEN. Wie viel Fernsehen ist für mein Kind sinnvoll? Braucht mein Kind wirklich schon ein Smartphone? Und welche Regeln brauchen wir? Diese Fragen zur Medien- und Smartphone-Nutzung behandelt die erste Phase des Elterntalks NRW – einem neuen Projekt der Stadt, das sich an Mütter und Väter von Kindern bis 14 Jahren richtet. Ziel des Elterntalks ist es, unter fachlicher Begleitung den Erfahrungs- und Meinungsaustausch von Müttern und Vätern aus verschiedenen Familien zu fördern, ohne dabei von außen belehren zu wollen. Dabei lädt ein Gastgeber andere Eltern zu einer Gesprächsrunde ein. Begleitet werden diese Treffen von einem Moderator, selbst Mutter oder Vater, der Gesprächsanregungen und aktuelle Informationen einbringt und den Dialog fördert. Entwickelt wurde das Projekt von der Aktion Jugendschutz Landesarbeitsstelle Bayern e.V. Nun will die Arbeitsgemeinschaft Kinderund Jugendschutz NRW e.V. (AJS) den Elterntalk auch in Nordrhein-Westfalen etablieren. Partner in Recklinghausen ist der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie. Eine Gesprächsrunde dauert etwa zwei Stunden. Für die teilnehmenden Eltern entstehen keine Kosten. Bei weiteren Fragen zum Projekt steht Petra Heinig unter 􀀁 (02361) 50-22 25 sowie per E-Mail an petra.heinig@ recklinghausen.de zur Verfügung. Dort können sich auch Mütter oder Väter melden, die Interesse haben, als Moderatorin oder Moderator eine Talkrunde zu begleiten. Weitere Informationen unter www.elterntalk-nrw.de. —FOTO: STADT RE    

Ein stimmgewaltiges Quintett

KULTUR. Die Tenöre Vincenzo Sanso, Luigi Frattola, Orfeo Zanetti, Daniel Damirov und Georgi Dinev stehen in den renommiertesten Opernhäusern der Welt auf der Bühne. Regelmäßig kommen sie jedoch zusammen, um gemeinsam ihr Publikum zu verzaubern. Präsentiert vom Kurier zum Sonntag macht das stimmgewaltige Quintett mit seiner „Die Nacht der 5 Tenöre – E lucivan le stelle“ am 20. Januar 2019 im Recklinghäuser Ruhrfestspielhaus Station. Und Kurier-Leserinnen und -Leser, die sich vom 1. bis 31. Mai in einer unserer Geschäftsstellen Karten sichern, erhalten einen exklusiven Frühbucherrabatt von 10 Euro pro Karte
Begleitet werden die Tenöre vom renommierten Plovdiv Symphonic Orchestra unter der Leitung des international gefeierten Dirigenten Nayden Todorov. Todorov ist seit einem Jahr Intendant der Staatsoper in Sofia, vorher leitete er jahrelang die Staatsoper in der bulgarischen Stadt Russe. Das Plovdiv Symphonic Orchestra wurde im Jahr 1997 gegründet und kann mittlerweile auf über 800 Live-Auftritte allein in Europa zurückblicken. Der Schwerpunkt des Repertoires liegt auf Arien aus Opern wie Aida, Nabucco oder La Traviata sowie Operetten wie der Zigeunerbaron.
Eintrittskarten für „Die Nacht der 5 Tenöre“ gibt es während des Frühbucherrabattes von 22,70 bis 40,90 Euro in den Geschäftsstellen unseres Dienstleistungspartners im RZ-Ticketcenter, Breite Straße 4, und RZ Süd, Bochumer Straße 140a, in Recklinghausen, bei der Marler Zeitung, Kampstraße 84b, in Marl, bei der Hertener Allgemeinen, Hermannstraße 24, in Herten, bei der Stimberg Zeitung, Stimbergstraße 115, in Oer-Erkenschwick, bei der Dattelner Morgenpost, Hohe Straße 20, in Datteln sowie bei der Waltroper Zeitung, Dortmunder Straße 20, in Waltrop. Der Frühbucherrabatt läuft vom 1. bis 31. Mai. / Foto: RG Veranstaltungen

„Einen spannenden Neustart machen“
ZENTRUM. Heike Pflugner ist die neue Leiterin der Stadtbücherei. „Sie bringt vielfältige Erfahrungen mit, die sie in Bibliotheken verschiedener Einrichtungen gesammelt hat“, sagt Bürgermeister Christoph Tesche. „Durch die Verlagerung der Stadtbücherei in die Altstadt hinein wird ein entscheidender Beitrag zur Stadtentwicklung geleistet – eine spannende Herausforderung für die neue Bücherei-Leitung.“
Heike Pflugner wurde im Februar 1970 in Paderborn geboren und studierte von 1995 bis 1999 an der Fachhochschule Bonn öffentliches Bibliothekswesen. Danach arbeitete sie als stellvertretende Leiterin der hessischen Bibliotheksfachstelle in Kassel und übernahm anschließend die Leitung der evangelischen Buch- und Büchereiarbeit der evangelisch-lutherischen Landeskirche in Hannover. Im Anschluss arbeitete sie von 2006 bis 2013 als Leiterin der Stadtbibliothek Achim, ehe sie nach Herten wechselte.
„Recklinghausen hat eine attraktive Stadtbücherei und ich bin froh, dass ich Gelegenheit habe, noch viele weitere Angebote zu entwickeln“, sagt Pflugner. „Insbesondere reizt mich die Herausforderung des Umzugs der Bücherei in den Kern der Altstadt, wo wir im Grunde einen spannenden Neustart machen können.“
So soll die Stadtbücherei moderner und digitaler werden. Im Angebot sollen sich künftig neben den Print-Medien noch mehr audio-visuelle Medien befinden. Die digitalen Angebote sollen um freies WLAN und eine regelmäßige E-Book-Reader-Sprechstunde erweitert werden. Ferner sollen Hörstationen für Kinder- und Erwachsene und ein E-Circle angeboten werden. „Ziel ist es, die neue Bibliothek als ein sogenannter Dritter Ort zu verankern“, erklärt Pflugner. „Ein Ort, der leicht zugänglich ist, zum Verweilen und Kommunizieren einlädt, kurzum: ein zweites Wohnzimmer, das von Kultur und Bildung geprägt ist.“ / Foto: Stadt R