"Erleben Sie unsere
aktuellen Angebote!"


Zum aktuellen ALDI Magazin

 Sonderausgabe
360 Grad Vest



Sonderausgabe

Ratgeber Gesundheit
   
 


Sonderausgabe

Fußball-EM 2016



Sonderausgabe

360 Grad Vest



Sonderausgabe

Haus & Garten









Kurier
 Kreis-Ausgabe
21.01.2017








27.08.15 | 17:02
Foto-Galerie: RAH-Festival in Recklinghausen
Hier geht´s zur Bilder-Galerie vom RAH-Festi...

17.02.15 | 11:23
Rosenmontagsumzug 2015 in RE
Eine Bildergalerie zum Rosenmontag in Recklinghaus...

02.10.14 | 14:57
Bildergalerie: Lene Gercke zu Besuch im Palais Ves
Lene Gercke zu Besuch im Palais Vest Recklinghause...

19.09.14 | 11:35
Eröffnung Palais Vest
Hier gibt es eine kleine Bildergalerie von der Er&...



 


Purzelbäume schlagen
KULTUR. „Ein Gespenst geht um in Europa“, erklärt Festspielleiter Frank Hoffmann, „die Angst!“ Diese habe man aber nicht in den Mittelpunkt der diesjährigen Ruhrfestspiele stellen wollen, „ansonsten wären wir den Populisten auf den Leim gegangen“. Vielmehr wolle das Recklinghäuser Theaterfestival unter dem Titel „Kopfüber Weltunter“ neue Perspektiven aufzeigen, wolle Aufklärer sein, Themen neu besetzen und das zeigen, was die Menschen nicht sehen. „Wir wollen einen Purzelbaum schlagen und danach wieder aufrecht stehen“, so Hoffmann.
Dabei richten die Ruhrfestspiele vom 1. Mai bis 18. Juni den Blick auf große revolutionäre Momente und ihre gesellschaftlichen wie literarischen Konsequenzen: von der Reformation über die Romantik als Folge der Französischen Revolution, über die Industrialisierung und die Russische Revolution bis hin zur Protestbewegung auf dem Maidan. Zugleich reflektieren sie die aktuellen Entwicklungen – von den Herausforderungen der Flüchtlingsbewegung über den wachsenden Zuspruch radikaler Parteien bis hin zum digitalen Wandel.  MEHR...

Kurier-Top-Themen der Woche




3.700 Euro für
regionale Hilfsprojekte

1000 Jahre
Recklinghausen

„So viele Produktionen wie
noch nie im Wettbewerb“


Verletzungssorgen im Revier
BUNDESLIGA. Drei, zwei eins: Los geht‘s! An diesem Wochenende erwacht die Fußball-Bundesliga aus ihrem Winterschlaf und beendet endlich die Hinrunde: Der Spielplan hat es so gewollt, dass in diesem Jahr der letzte Spieltag der Hinserie erst im Januar stattfindet – die Rückrunde beginnt dann in der kommenden Woche mit dem 18. Spieltag.
Zwölf Punkte Rückstand auf den Tabellenführer: Das ist eigentlich nicht der Anspruch, den Borussia Dortmund an sich stellt. Insofern kann der Plan für die kommenden Wochen nur sein, so viele Siege wie möglich einzufahren. Der erste soll bereist am heutigen Samstag beim Auswärtsspiel in Bremen (15.30 Uhr) gelingen.
Doch bereits Mitte der Woche erreichte BVB-Trainer Thomas Tuchel die nächste Hiobsbotschaft: Sven Bender, der sich im Testspiel des BVB beim SC Paderborn (Dortmund siegte mit 6:1) eine Knöchelverletzung zugezogen hat, steht vorerst nicht zur Verfügung. Die Diagnose ergab einen Außenbandriss – damit fällt Bender für mehrere Wochen aus. Sehr zum Ärger von Sportdirektor Michael Zorc, der die Schuld bei Paderborns Spieler Sven Michel sah, der in einem Testspiel überhart zur Sache gegangen sei: „Dieses Stadion werden wir nicht mehr freiwillig betreten“, polterte Zorc anschließend.   Mehr... 

Weltweit Bester unter 8.700

WIRTSCHAFT. Gerade mal zwei Minuten vor der Preisverleihung habe er von der Auszeichnung erfahren, erinnert sich Marc Darmas. „Das war natürlich eine gewaltige Überraschung und eine große Freude“, so der Geschäftsführer der Automobile Darmas GmbH weiter. Das Unternehmen mit insgesamt acht Standorten im Kreis Recklinghausen, in Herne und Bochum ist jetzt im australischenSydney von der Hyundai Motor Company zum weltweit besten Vertragshändler 2016 des koreanischen Automobilherstellers gekürt worden – und hat damit rund 8.700 Händler hinter sich gelassen.
Ausschlaggebend für die Auszeichnung sind die drei Kategorien Kundenzufriedenheit, Management und verkaufte Fahrzeuge. „In allen drei Segmenten konnten wir uns durchsetzen“, erklärt Darmas stolz, der aktuell rund 160 Mitarbeiter beschäftigt.
So wird die Kundenzufriedenheit – die sowohl die Beratung und den Service beim Verkauf als auch die nachträglich Betreuung beinhaltet – regelmäßig von Hyundai anhand eines rund 100 Punkte umfassenden Fragebogens erhoben. Ebenfalls vom Automobilkonzern wird das Management bewertet – unter anderem anhand von der Entwicklung des Autohauses und dessen Infrastruktur. Und mit insgesamt über 6.000 verkauften Fahrzeugen im Jahr, davon 3.000 Hyundai-Neufahrzeuge, konnte sich die Automobile Darmas Gruppe auch in der Kategorie Neufahrzeuge-Verkauf an die Spitze aller Hyundai-Vertragshändler weltweit setzen. Neben Hyundai führt Darmas als Vertragshändler auch die Marke Opel.
Für das Unternehmen, das seit 2005 tätig ist, war es nicht die erste Auszeichnung dieser Art. „Wir wurden bereits mehrfach zum besten Hyundai-Vertragshändler Europas gewählt“, erklärt Marc Darmas, „zuletzt 2014 im türkischen Istanbul.“
Doch auf seinen Lorbeeren ausruhen wolle man sich bei Darmas nicht. „Wir sind weiter auf Expansionskurs“, berichtet der Geschäftsführer. So hat das Unternehmen bereits ein Autohaus in Dinslaken übernommen. Dieses wird aktuell modernisiert und nach neuesten Vorgaben von Hyundai umgebaut. Anfang kommenden Jahres wolle man dann hier Eröffnung feiern. / Foto: NBM

„Chancengleichheit bedeutet Wahlfreiheit“
BERUF. Seit 1991 engagiert sich die Gleichstellungsstelle des Kreises Recklinghausen für die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pflege und die Chancengleichheit aller Beschäftigten. Jetzt feierten die Gleichstellungsbeauftragten mit rund 80 Gästen im Kreishaus ihr 25-jähriges Jubiläum – und nutzten den Zeitpunkt, um Bilanz zu ziehen, Erfolge zu feiern und einen Blick auf zukünftige Herausforderungen zu werfen.
„Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ – so steht es seit 1949 im Deutschen Grundgesetz. Dennoch dauerte es mehrere Jahrzehnte, bis die Kreisverwaltung Recklinghausen im Jahr 1991 die erste Koordinatorin für Gleichstellung einstellte. Zum 25-jährigen Jubiläum gaben die Gleichstellungsbeauftragten mit einem bunten Programm Einblick in ihre Arbeit. Und zeigten, dass die Themen Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pflege im Hinblick auf die Chancengleichheit der Geschlechter auch heute noch zahlreiche Herausforderungen bieten.
„Chancengleichheit bedeutet für uns Wahlfreiheit“, sagen Claudia Stermer und Anke Kunz-Rohlf. Sie teilen sich seit vier Jahren die Stelle der Gleichstellungsbeauftragten nach dem Jobsharing-Modell. „Alle Beschäftigten sollen die Möglichkeit haben, sich frei zu entscheiden, welchen Weg sie beruflich und privat gehen möchten – egal ob Männer oder Frauen.“ Unterstützt und vertreten werden Claudia Stermer und Anke Kunz-Rohlf von Angelika Heilmann, die unter anderem als Koordinatorin für das Thema „Vereinbarkeit von Beruf und Pflege“ Ansprechpartnerin für alle Beschäftigten der Kreisverwaltung ist.
Vieles haben die insgesamt fünf Gleichstellungsbeauftragten, die in den vergangenen 25 Jahren in der Kreisverwaltung tätig waren, bereits erreicht. Dazu gehört die Umsetzung des ersten Landesgleichstellungsgesetzes von 1999: „Damals hatten wir null Prozent Frauen in der obersten Führungsebene, heute sind es schon rund 30 Prozent“, sagt Anke Kunz-Rohlf. „Am 30. November wurde das Gesetz zur Neuregelung des Gleichstellungsrechts in NRW verabschiedet. Die Inhalte dieses Gesetzes unterstützen uns zukünftig noch intensiver, unsere Ziele zu erreichen. Wir bieten aber bereits jetzt viele Maßnahmen, um die Karrierechancen von Frauen noch besser zu fördern.“ Zu den weiteren Erfolgen zählt auch die Einführung der Telearbeit, die nach positiver Resonanz nun weiter ausgebaut wird.
Als Referentin war die Autorin und Unternehmensberaterin Anke Domscheit-Berg zu Gast. In ihrem Vortrag „Ein bisschen gleich ist nicht genug“ lieferte sie eindrucksvolle Fakten zur Gleichstellung und regte dazu an, Gegenargumente sowie Geschlechterstereotype kritisch zu hinterfragen und auszuräumen. „Noch immer gibt es in Vorständen großer Unternehmen nur einen Frauenanteil von sechs Prozent und beim Bruttostundenlohn einen Unterschied von 22 Prozent. Zu sagen, Gleichstellung wäre heute kein Thema mehr, ist also schlichtweg falsch.“
Genug Herausforderungen also für die nächsten 25 Jahre. Und es kommen neue hinzu: „Im Moment sehen wir neben jeder extremistischen und fundamentalistischen Einstellung auch den gesamtgesellschaftlichen Rechtsruck mit Sorge“, sagt Claudia Stermer. „All das ist auch für die Rolle der Frau von großer Bedeutung. Hier gilt es, jeder negativen Entwicklung entschieden entgegen zu treten, das Erkämpfte zu bewahren und Neues zu fördern.“/ Foto: Kreis RE
  
Gutes Ende einer unendlichen Geschichte
VERKEHR. Eine gute Nachricht für Anwohner, Pendler sowie Wirtschaft im Kreis und ein wichtiger Schritt in Richtung newPark: Das lange erwartete Planfeststellungsverfahren für die Ortsumgehung von Waltrop soll jetzt eingeleitet werden. Das teilte NRW-Verkehrsminister Michael Groschek nun Landrat Cay Süberkrüb, Waltrops Bürgermeisterin Nicole Moenikes und Dattelns Bürgermeister André Dora in Düsseldorf mit.
Durch die neue zwölf Kilometer lange und rund 100 Millionen Euro teure Umgehung zwischen dem Kreuz Dortmund-Nordwest und Olfen sollen die Ortsdurchfahrten in Waltrop und Datteln deutlich entlastet werden. Die B474n ist zudem die von der Region so dringend benötigte leistungsfähige Erschließungsstraße für das geplante Industriegebiet newPark.
Die Planung und Abstimmung vor Ort rund um die B474n waren zeitaufwendig und umstritten. Der Landschaftsraum, durch den die neue Straße verlaufen soll, ist sensibel. Für den geplanten Bau der Straße sind zahlreiche Ausgleichsmaßnahmen vorgesehen. „Nach vielen Jahren des Stillstands sind wir nun einen entscheidenden Schritt weiter: Durch die neue Ortsumgehung könnte künftig viel Verkehr aus den Städten herausgehalten werden“, erklärt Groschek. „Wenn alles gut läuft, können hier in drei Jahren endlich die Bagger rollen und eine scheinbar unendliche Geschichte findet dann doch ein gutes Ende.“
Die Realisierung der B474n ist auch ein Meilenstein für den newPark. „Nachdem wir als Kreis Recklinghausen im zurückliegenden Jahr das Areal gekauft haben, kommen wir nun in Sachen newPark Schritt für Schritt weiter“, sagt Landrat Cay Süberkrüb und freut sich über die Zusage aus Düsseldorf.
Die nördlich anschließende Ortsumgehung von Datteln ist schon weiter fortgeschritten: Für diese Maßnahme liegt bereits ein Planfeststellungsbeschluss vor, der allerdings beklagt wird.
Dattelns Bürgermeister André Dora hofft, dass die erforderliche Gerichtsverhandlung vor dem Oberverwaltungsgericht möglichst schnell anberaumt wird, damit die Bürgerinnen und Bürger, die an der Ortsdurchfahrt von Datteln wohnen, entlastet werden. / Foto: Leonie Molls, MBWSV