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Kurier
 Kreis-Ausgabe
18.02.2017










 


Weiberfastnacht läutet Höhepunkt der „fünften Jahreszeit“ ein
KREIS. Schlipsträger sollten am kommenden Donnerstag eine Ersatz-Krawatte parat haben, sind die Binder an diesem 23. Februar doch begehrte Trophäe. An Weiberfastnacht übernehmen die Narrenweiber das Kommando und läuten damit traditionell den Straßenkarneval ein. Im Kreis laden an diesem und an den folgenden Tagen zahlreiche Partys zum Feiern ein. Seinen Höhepunkt erreicht die „fünfte Jahreszeit“ dann am Rosenmontag, an dem das närrische Volk auch im Kreis endgültig die Straßen erobert. So werden auch in Recklinghausen zehntausende Schaulustige erwartet, wenn hunderte Narren am 27. Februar ab 13.11 Uhr beim Rosenmontagsumzug durch die Kreisstadt ziehen – dazu lesen Sie übrigens mehr im kommenden Kurier zum Sonntag am 25. Februar.  —Foto: André Przybyl (Archiv)


Kurier-Top-Themen der Woche




Mehr Transparenz und
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Deutschland-Syndrom
und schrille Grazien

Neuigkeiten
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Dicke Luft beim BVB
BUNDESLIGA. Dicke Wolken über dem östlichen Ruhrgebiet: Beim BVB hängt nach zwei Niederlagen in Folge der Haussegen schief. Schalke dagegen blickt wieder ein wenig optimistischer auf die Tabelle.
1:2 in Darmstadt, 0:1 in Lissabon: In Dortmund wird man froh sein, wenn diese Woche vorbei ist. Der peinlichen – und verdienten – Niederlage beim Tabellenschlusslicht der Bundesliga folgte ein kurioses Champions-League-Spiel in der portugiesischen Hauptstadt, das der BVB angesichts zahlreicher Torchancen eigentlich nicht hätte verlieren dürfen. Der Höhe- bzw. Tiefpunkt aus Dortmunder Sicht war sicherlich der verschossene Elfmeter durch Pierre-Emerick Aubameyang.
Dazu kommen auch noch die Nachwirkungen des Skandalspiels gegen Red Bull Leipzig: Wegen der beleidigenden Plakate, die beim Spiel gegen den Aufsteiger gezeigt wurden, urteilte der DFB, dass bei der Partie gegen den VfL Wolfsburg am heutigen Samstag (15.30 Uhr) die Südtribüne leer bleiben muss. Als ein „Drama“ bezeichnete BVB-Trainer Tuchel das Urteil, gegen das Borussia Dortmund allerdings keinen Einspruch einlegte. Zusätzlich muss der Verein 100.000 Euro Strafe zahlen.  Mehr... 

18 Welthits in einer Show
KULTUR. Insgesamt 850 goldene Schallplatten und rund 800 Millionen verkaufte Tonträger – Frank Farian ist einer der erfolgreichsten Musikproduzenten weltweit. Allein mit der Gruppe Boney M. landete der Deutsche zwischen 1975 und 1988 insgesamt 38 Top-Ten-Hits. Mit „Daddy Cool – Das Musical“ hat Farian jetzt seine größten Erfolge in einer Bühnenshow vereint, die am 24. März auch im Recklinghäuser Ruhrfestspielhaus zu sehen ist.
Frank Farian ist Erfinder namhafter Gruppen wie Boney M. oder Milli Vanilli und Preisträger des Musikpreises „Echo“ für sein Lebenswerk. Nun lässt er seine Karriere in der von ihm produzierten Show Revue passieren. „Daddy Cool – Das Musical“, bereits im September 2006 in London gestartet, nimmt die Zuhörer mit auf eine musikalische Reise in die 70er-, 80er- und 90er-Jahre. Das Publikum erwarten 18 Welthits – darunter „Daddy Cool“, „Rivers of Babylon“ und „Ma Baker“ von Boney M. sowie „Baby Don’t Forget My Number“ von Milli Vanilli. Das Musical selbst handelt vom jungen aus Jamaica stammenden Sunny, der in London eine Musik- und Tanzkarriere starten will.
Am Freitag, 24. März, macht „Daddy Cool – Das Musical“ im Recklinghäuser Ruhrfestspielhaus Station. Beginn der Veranstaltung ist um 20 Uhr. Karten für das Musical gibt es ab 36,90 Euro unter ( (0209) 14 77 999 sowie im Internet unter www.imVorverkauf.de. / Foto: Gallissas

Supermarkt wird zur KiTa
RECKLINGHAUSEN. In Hochlar und im Paulusviertel gibt es aktuell zu wenige Betreuungsplätze für Kinder über und unter drei Jahren – so das Ergebnis der städtischen Kindergartenbedarfsplanung. Das will die Stadt ändern und baut nun an der Stenkhoffstraße einen ehemaligen Supermarkt in eine Kindertageseinrichtung um.
Dass ein alter Supermarkt zur KiTa wird, ist in Recklinghausen nichts Neues: Auch am Quellberg toben Kinder bereits in einem solchen Gebäude. „Wir konnten uns schnell vorstellen, auch an der Stenkhoffstraße eine KiTa einzurichten. Das Verhältnis von Innen- und Außenfläche eignet sich sehr gut und auch die Infrastruktur und die Lage passen“, sagt Volker Hülsmann, Fachbereichsleiter Kinder, Jugend und Familie.
Der Investor, die Areal GmbH aus Bochum, übernimmt die Umbauarbeiten im leeren Gebäude an der Stenkhoffstraße. Unter anderem werden der Haupteingang verlegt, viele neue Wände gezogen, um aus der großen Verlaufsfläche mehrere Räume zu machen, Dämmung und Böden neu gemacht und eine Wiese angelegt. 20 Jahre will die Stadt das etwa 625 Quadratmeter große Gebäude zunächst mieten. Die Kosten für den Umbau übernimmt die Areal GmbH, die Kosten für die Inneneinrichtung und Außengestaltung die Stadt als Mieter. Letztere würden voraussichtlich rund 210.000 Euro betragen, von denen circa 47.000 Euro aus Bundes- und Landesmitteln bezuschusst werden.
„Ich freue mich sehr, dass auch schon die Leiterin der neuen städtischen KiTa feststeht: Stefanie Kuczera“, so der Erste Beigeordnete Georg Möllers. „Wichtig war uns, dass diese Entscheidung frühzeitig getroffen wurde, weil sie von vornherein in die Planungen einbezogen werden sollte.“ Und das ist geschehen. Wenn die Umbauarbeiten reibungslos vonstattengehen, können zum neuen Kindergartenjahr, das offiziell am 1. August beginnt, maximal 55 Kinder betreut werden – 15 davon unter drei Jahren.
Die Anmeldung für das neue Kindergartenjahr läuft bereits, auch erste Vormerkungen und Anmeldungen für die neue KiTa sind bereits über den KiTa-Navigator eingegangen. / Foto: Stadt RE

„Viele Augen sehen mehr“
RECKLINGHAUSEN. Ideen, Beschwerden und Anregungen – all dies können Bürgerinnen und Bürger Recklinghausens der Stadtverwaltung nun auch per Smartphone mitteilen. Eine kostenlose Melde-App der Stadt gibt es ab sofort für Android und IOS. „Viele Augen sehen mehr. Und genau das wollen wir nutzen“, sagt Bürgermeister Christoph Tesche. „Mit der Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger wollen wir zum Beispiel wilde Müllkippen schneller beseitigen oder zeitnah erfahren, wenn eine Straßenlaterne ausgefallen ist und dem Dienstleister Bescheid geben.“ Natürlich seien aber nicht nur Meldungen über Schäden möglich, sondern auch Ideen und Anregungen, die der Bürger der Stadtverwaltung mitteilen möchte. „Mit dem neuen Kontakt-Kanal bauen wir außerdem unseren Bürgerservice aus, den wir stetig verbessern wollen.“ Anzuwenden ist die App ganz einfach: Wer sie öffnet, kann unter Angabe seiner Kontaktinformationen einen kurzen Text verfassen und abschicken. Der kann zum Beispiel Informationen über ein Schlagloch, einen nicht gestreuten Gehweg oder einen überquellenden öffentlichen Mülleimer beinhalten. Die einzige Auswahl, die zuvor getroffen werden sollte: Handelt es sich um eine Mitteilung zum Thema Beleuchtung oder eine andere Meldung. Wer „Beleuchtung“ im Kategorien-Feld auswählt, hat dann die Möglichkeit, über eine Karte punktgenau die betroffene Straßenlaterne auszuwählen und dazu passend den Schaden anzugeben. Ohne Karte geht es bei allen weiteren Meldungen weiter, dort steht das Textfeld im Mittelpunkt. Mit angehängt werden können zusätzlich Bilder, die vor Ort mit der Kamera aufgenommen wurden oder sich in der Galerie auf dem Handy befinden, oder auch die Standortinformation, die das Handy über GPS ermittelt. „Um eine genauere Vorstellung zu haben oder um Orte leichter zu finden, die keine Hausnummer haben oder einen entsprechend prägnanten Punkt, können diese Informationen sehr nützlich sein und die Abwicklung beschleunigen“, sagt Corinna Weiß, Leiterin der Pressestelle. Wer eine Meldung gesendet hat, erhält von der Abteilung Bürgermanagement nach der Bearbeitung des Anliegens eine Rückmeldung. Das Bürgermanagement steht zudem weiterhin telefonisch, per E-Mail und über das Kontaktformular auf der städtischen Internetseite zur Verfügung, auch für Rückfragen. Die Melde-App der Stadt Recklinghausen ist unter diesem Namen im Playstore für Android und im Applestore für IOS zu finden und kann dort heruntergeladen werden. Weitere Informationen gibt es unter www.recklinghausen. de/internet und in der mobilen Version unter dem Punkt „Rathaus“. An beiden Stellen gibt es auch noch einmal den direkten Pfad zur App im Play- beziehungsweise Applestore. —FOTO: ANDRÉ PRZYBYL   

Die Vestlandhalle wird „geentert“

KARNEVAL. Am Sonntag, 19. Februar, wird die Vestlandhalle in Recklinghausen „geentert“: Präsentiert vom Kurier zum Sonntag lädt dann die Recklinghäuser Karnevalsgesellschaft Rote Funken alle Nachwuchsnärrinnen und -narren zum Klabauterball 2017 ein. Ein abwechslungsreiches Programm haben die Roten Funken auch in diesem Jahr auf die Beine gestellt. Ein Höhepunkt an diesem Tag verspricht der Auftritt von Magic Unity zu werden. Die Showtanzformation war schon mehrfacher Vize-Weltund Europameister, Deutscher sowie NRW-Meister im Showtanz und ist auch Ehrenshowtanzformation der Roten Funken. In der Vestlandhalle will Magic Unity am 19. Februar das Publikum verzaubern. Zu Klängen aus Harry Potter bis hin zu Cascadas Song „Miracle“ tanzen die 14 Tänzerinnen der Formation eine Zaubershow, bei der unter anderem eine Tänzerin „zersägt“ wird oder ein Häschen aus dem Hut gezaubert wird. Außerdem werden beim Klabauterball die Karnevalsgesellschaft Blau-Weiß am Stimberg aus Oer-Erkenschwick samt Kinderprinzenpaar und Garde sowie weitere befreundete Karnevalsgesellschaften erwartet. Für die Musik ist wie in jedem Jahr der bekannte Recklinghäuser DJ Stefan Gerstmeier mit seiner Musikbox zuständig, der von Lady Gaga bis Katy Perry nahezu jeden Musikgeschmack bedienen kann. Und die große Polonaise durch die ganze Halle mit dem beliebten Esel Karl-Otto darf natürlich auch nicht fehlen. Außerdem tritt der Koronarsportverein Herten mit einer Tanzgruppe auf. Für das leibliche Wohl der kleinen und großen Besucher ist ebenfalls gesorgt. Los geht der Klabauterball 2017 in der Vestlandhalle Recklinghausen, Kurt-Oster- Straße 2, am Sonntag, 19. Februar, um 14 Uhr. Einlass ist bereits ab 13 Uhr. Karten gibt es zum Preis von 6 Euro bei der Kurier-zum-Sonntag- Geschäftsstelle im RZTicketcenter, Breite Straße 4, im Zentrum Recklinghausens. Weitere Informationen unter www.rotefunken-re.de zu finden. Verlosung: Kurier zum Sonntag verlost fünfmal zwei Karten für den Klabauterball 2017. Wer gewinnen möchte, muss lediglich die Nummer 􀀁 01378 - 260 099 06 (50 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise deutlich höher) anrufen, das Stichwort „Klabauterball“ nennen und Name, Anschrift sowie Telefonnummer hinterlassen. Teilnahmeschluss ist der 10. Februar. Teilnahme ab 18 Jahren. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Karten werden zugeschickt. —FOTO: MAGIC UNITY   

„So viele Produktionen wie noch nie im Wettbewerb“

FERNSEHEN. Insgesamt 81 Produktionen sind für den 53. Grimme-Preis nominiert. Sie wurden aus mehr als 1.000 Einreichungen und Vorschlägen in vier Kategorien ausgewählt und werden nun durch Jurys bewertet. Die besten Bewerbungen werden dann am 31. März im Theater der Stadt Marl mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Das hat das Grimme-Institut jetzt bekannt gegeben.
„Mit mehr als 1.000 Einreichungen und 81 Nominierungen sind so viele Produktionen wie noch nie im Wettbewerb um den Grimme-Preis“, so die Direktorin des Grimme-Instituts Dr. Frauke Gerlach. „Im Bereich Kinder & Jugend hat sich beispielsweise das Kontingent im Vergleich zum vergangenen Preisjahr mehr als verdoppelt.“
Mit den gesellschaftspolitischen Themen Flucht und Migration beschäftigen sich besonders die Produktionen in der Kategorie „Information & Kultur“. 23 Beiträge und Einzelleistungen sind hier nominiert.
Im Wettbewerbskontingent „Fiktion“ stehen 21 Formate im Finale. Stark vertreten in dieser Kategorie sind gesellschaftspolitische Stoffe und soziale Themen.
In der Kategorie „Unterhaltung“ schafften es auch private Anbieter in den Wettbewerb und 14 Formate, Einzelsendungen und Serien sowie je zwei Spezial- und Innovationsleistungen sind für „Kinder & Jugend“ nominiert. / Foto: NBM (Archiv)

3.700 Euro für regionale Hilfsprojekte
SOZIALES. Auch im Jahr 2016 haben Beschäftigte der Kreisverwaltung jeden Monat freiwillig auf bis zu 99 Cent ihres Gehalts verzichtet, um diese für den guten Zweck zu spenden. Insgesamt 3.731,28 Euro kamen im vergangenen Jahr auf diese Weise zusammen (3.631,28 Euro aus der „Centspende“ und 100 Euro von Landrat Cay Süberkrüb). Nun wurden die Spenden an vier ausgewählte gemeinnützige Einrichtungen und Projekte im Kreis übergeben.
„Es ist immer wieder schön zu sehen, wie etwas Großes entstehen kann, wenn jeder ein wenig dazu beiträgt“, sagte Landrat Cay Süberkrüb, der gemeinsam mit der Personalratsvorsitzenden Martina Pestke die Spendenschecks in Höhe von jeweils 932,82 Euro an Vertreter der Einrichtungen übergab. Darüber, wer das Geld erhalten soll, stimmten die Beschäftigten im Rahmen der Personalversammlung im November ab. Auch die Vorschläge kamen aus der Kollegenschaft selbst.
Der erste Anteil geht an das Haus der Kulturen in Herten. Es bietet unter einem Dach Information und Orientierung rund um die Themen Migration und Integration und wird von der Arbeiterwohlfahrt Unterbezirk Münsterland-Recklinghausen, dem Caritasverband Herten e.V. und dem Diakonischem Werk des Kirchenkreises Recklinghausen e.V. getragen. Dort angesiedelt sind unter anderem die Integrationsagentur Herten, der Jugendmigrationsdienst, die Migrationsberatung für Erwachsene Zuwanderer und die Flüchtlingsberatung Herten.
Ebenfalls über einen Anteil freuen darf sich die Lebenshilfe Castrop-Rauxel, Datteln, Oer-Erkenschwick, Waltrop e.V. mit ihren unterschiedlichen Diensten und Einrichtungen für Menschen mit geistiger Behinderung und deren Familien. Der Verein setzt sich neben dem Betrieb von Einrichtungen für die Belange von Menschen mit geistiger Behinderung in der Öffentlichkeit ein und vertritt ihre Interessen gegenüber Behörden und Institutionen. Die Spende soll in Musikprojekte fließen.
Der dritte Anteil kommt dem Gasthaus mit Gastkirche in Recklinghausen zugute. Mitten in der Recklinghäuser Altstadt bietet es jedem Hilfe suchenden eine offene Tür sowie Unterstützung, Vermittlung und Beratung da, wo sie benötigt wird. Neben der Hilfe für Menschen auf der Straße gehören auch ein Eine-Welt-Laden, Betreuungsangebote für Menschen im Gefängnis und offene Kindergottesdienste zu den Angeboten des Gasthauses.
Den vierten Anteil erhält der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Recklinghausen. Er begleitet seit 2005 Kinder und Jugendliche mit lebensverkürzenden Erkrankungen und deren Familien im Kreis Recklinghausen und darüber hinaus. Er bietet Unterstützung, Entlastung, Verständnis und Offenheit und steht den Familien kostenlos auf ihrem oft schwierigen Weg zur Seite.
„All das sind wichtige Einrichtungen für unseren Kreis“, sagte Martina Pestke. „Wir freuen uns, dass wir mit unserer Centspende einen kleinen Beitrag leisten können.“ Die Idee war vor elf Jahren im Personalrat entstanden. Nach der Tsunami-Katastrophe in Asien 2005 spendeten die Mitarbeiter der Kreisverwaltung erstmals Teile ihres Gehalts für dortige Hilfsprojekte. Seit 2006 unterstützt die Kreisverwaltung mit den gespendeten Beträgen gemeinnützige Einrichtungen und Projekte in der Region. / Foto Kreis RE

Weltweit Bester unter 8.700

WIRTSCHAFT. Gerade mal zwei Minuten vor der Preisverleihung habe er von der Auszeichnung erfahren, erinnert sich Marc Darmas. „Das war natürlich eine gewaltige Überraschung und eine große Freude“, so der Geschäftsführer der Automobile Darmas GmbH weiter. Das Unternehmen mit insgesamt acht Standorten im Kreis Recklinghausen, in Herne und Bochum ist jetzt im australischenSydney von der Hyundai Motor Company zum weltweit besten Vertragshändler 2016 des koreanischen Automobilherstellers gekürt worden – und hat damit rund 8.700 Händler hinter sich gelassen.
Ausschlaggebend für die Auszeichnung sind die drei Kategorien Kundenzufriedenheit, Management und verkaufte Fahrzeuge. „In allen drei Segmenten konnten wir uns durchsetzen“, erklärt Darmas stolz, der aktuell rund 160 Mitarbeiter beschäftigt.
So wird die Kundenzufriedenheit – die sowohl die Beratung und den Service beim Verkauf als auch die nachträglich Betreuung beinhaltet – regelmäßig von Hyundai anhand eines rund 100 Punkte umfassenden Fragebogens erhoben. Ebenfalls vom Automobilkonzern wird das Management bewertet – unter anderem anhand von der Entwicklung des Autohauses und dessen Infrastruktur. Und mit insgesamt über 6.000 verkauften Fahrzeugen im Jahr, davon 3.000 Hyundai-Neufahrzeuge, konnte sich die Automobile Darmas Gruppe auch in der Kategorie Neufahrzeuge-Verkauf an die Spitze aller Hyundai-Vertragshändler weltweit setzen. Neben Hyundai führt Darmas als Vertragshändler auch die Marke Opel.
Für das Unternehmen, das seit 2005 tätig ist, war es nicht die erste Auszeichnung dieser Art. „Wir wurden bereits mehrfach zum besten Hyundai-Vertragshändler Europas gewählt“, erklärt Marc Darmas, „zuletzt 2014 im türkischen Istanbul.“
Doch auf seinen Lorbeeren ausruhen wolle man sich bei Darmas nicht. „Wir sind weiter auf Expansionskurs“, berichtet der Geschäftsführer. So hat das Unternehmen bereits ein Autohaus in Dinslaken übernommen. Dieses wird aktuell modernisiert und nach neuesten Vorgaben von Hyundai umgebaut. Anfang kommenden Jahres wolle man dann hier Eröffnung feiern. / Foto: NBM